110 Jobs in Solingen gefährdet: Insolvenz-Drama bei Genesis GmbH
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat den Zusammenbruch des Insolvenzverfahrens der Genesis GmbH scharf kritisiert. Durch das Scheitern stehen nun 110 Mitarbeiter:innen vor einer ungewissen Zukunft. Die Initiative stellt zudem die Rolle des Solinger Oberbürgermeisters Tim Oliver Kurzbach in der Angelegenheit infrage.
Die Pleite der Genesis GmbH hinterlässt die Beschäftigten ohne klare Perspektiven. Besonders verletzlich sind dabei Menschen mit Behinderungen. Die BfS äußerte die Hoffnung, dass viele Betroffene neue Arbeitsplätze finden werden, warnte jedoch vor kommenden Herausforderungen.
Das BfS-Mitglied Jan Michael Lange deutete an, dass Oberbürgermeister Kurzbach, der zugleich Vorsitzender des Diözesanrats des Erzbistums Köln ist, mehr hätte tun können, um das Ergebnis zu beeinflussen. Die Verärgerung der Gruppe reicht über den Insolvenzfall hinaus: Aktuelle Äußerungen des SPD-Politikers Josef Neumann zu einem Skandal in der katholischen Kirche wurden als wenig ernsthaft zurückgewiesen.
Der Abbruch des Verfahrens hat heftige Reaktionen ausgelöst. Die BfS bezeichnete die Situation als „tief enttäuschend“ und forderte mehr Verantwortungsbewusstsein von der lokalen Politik.
Das gescheiterte Insolvenzverfahren zwingt 110 Beschäftigte nun, nach alternativen Jobs zu suchen. Die Bürgergemeinschaft appelliert besonders an die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, die vor den größten Schwierigkeiten stehen. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, ob ein entschlosseneres Eingreifen den Ausgang hätte ändern können.






