16-Jähriger nach Sprung in Herdecker See lebensgefährlich verletzt
Schwerer Badeunfall am See in Herdecke – 16-Jähriger lebensgefährlich verletzt
Am 12. Mai 2025 hat sich an einem See in der Nähe der Straße Im Kleff in Herdecke ein schwerer Badeunfall ereignet. Gegen 18:10 Uhr rückte der Rettungsdienst aus, nachdem ein 16-jähriger Junge lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte. Der Jugendliche war mit einer selbstgebauten Schaukel ins Wasser gesprungen, als sich der Vorfall ereignete.
Der Junge aus Hagen befand sich mit einem weiteren Teenager am See, als der Unfall passierte. Eigentlich wollte er mit der Schaukel Schwung holen und in den See springen, verlor jedoch die Kontrolle und prallte gegen den flachen Uferbereich. Durch den Aufprall zog er sich schwere Verletzungen zu, woraufhin sofort Rettungskräfte alarmiert wurden.
Die Feuerwehr stabilisierte den Verletzten vor Ort, bevor er mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen wurde. Sein Zustand bleibt kritisch – Ärzte stufen seine Verletzungen als lebensbedrohlich ein.
Die Behörden warnen eindringlich vor den Gefahren beim Sprung in unbekannte Gewässer. Versteckte Risiken wie starke Strömungen, plötzliche Tiefewechsel oder unter Wasser liegende Gegenstände können selbst geübte Schwimmer überraschen. Zudem erhöhen kaltes Wasser und unerwartete Sogwirkungen die Unfallgefahr.
Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, ausschließlich ausgewiesene Badebereiche zu nutzen. Diese Zonen werden regelmäßig auf Sicherheit überprüft und minimieren das Risiko ähnlicher Vorfälle.
Der 16-Jährige liegt weiterhin mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus. Die Rettungskräfte betonen erneut, wie wichtig Vorsicht im und am Wasser ist – besonders an ungesicherten Stellen. Die Nutzung offizieller Badestellen kann helfen, solche gefährlichen Situationen zu vermeiden.






