02 May 2026, 08:02

70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer beim Bargeld-Schmuggel nach Irak erwischt

Deutscher 1923-Banknote mit "Einhundert Millionen Mark" darauf gedruckt.

70.000 Euro im Gepäck: Zwei Niederländer beim Bargeld-Schmuggel nach Irak erwischt

Zwei arbeitslose Niederländer sind am 21. April 2025 bei dem Versuch aufgefallen, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak zu schmuggeln. Zollbeamte beschlagnahmten den gesamten Betrag, nachdem das Duo das Geld bei einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle nicht deklariert hatte. Den beiden Männern drohen nun verwaltungsrechtliche Strafen sowie Ermittlungen wegen des Verdachts auf Geldwäsche.

Der Vorfall ereignete sich, als die 35- und 36-jährigen Reisenden bei einer Kontrolle der Bundespolizei Auffälligkeiten zeigten. Die Beamten entdeckten 50.000 Euro, die der ältere Mann bei sich trug, sowie 20.000 Euro beim jüngeren – beide versteckt in Umhängetaschen. Nach deutschem Recht müssen Personen, die mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld ein- oder ausreisen, den Betrag beim Zoll angeben.

Die Zollbehörden betonten, dass Bargeld zwar weiterhin frei transportiert werden dürfe, die Deklarationspflicht jedoch zwingend sei, um illegale Geldströme zu unterbinden. Diese Regelung steht im Einklang mit weiteren EU-Maßnahmen, die undeclarierte Bargeldbewegungen zwischen Mitgliedstaaten und Drittländern verhindern sollen. Ziel ist es, Geldwäsche, die Finanzierung von Terrorismus und andere Straftaten zu bekämpfen.

Die Männer wurden an die Zollfahndung übergeben, die nun verwaltungsrechtliche Verfahren wegen unterlassener Deklaration und des Verdachts auf Geldwäsche eingeleitet hat. Die beschlagnahmten Gelder bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt.

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Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der Bargeldmeldepflicht an deutschen Grenzen. Reisende, die hohe Summen ohne ordnungsgemäße Angabe mitführen, riskieren Strafen und die Einziehung der Mittel. Die Behörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Bargeldbewegungen, um Finanzkriminalität entgegenzuwirken.

Quelle