70-Jähriger nach stundenlanger Suche im Königsforst gerettet
Ein 70-jähriger Mann wurde am späten Samstagabend im Königsforst gerettet, nachdem er sich verlaufen hatte und den Notruf alarmierte. An der fast vierstündigen Suchaktion in dem dicht bewaldeten Gebiet waren Feuerwehrkräfte, Polizei und Spezialeinheiten beteiligt.
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach leitete die Suche ein, nachdem der Mann die 112 gewählt und mitgeteilt hatte, er sei orientierungslos und fühle sich unwohl. Seine eingeschränkte Mobilität und Sprachbarrieren erschwerten die Kommunikation. Die Rettungskräfte grenzten das Suchgebiet auf einen Radius von drei Kilometern ein, basierend auf dem ungefähren Standort seines Handys.
Ein Hubschrauber, eine Rettungshundestaffel und eine Drohneneinheit unterstützten die Suche. Feuerwehrleute orteten das Mobilfunksignal des Mannes und lenkten die Bodentrupps in das Gebiet. Zudem wurden zusätzliche Polizeikräfte und Einsatzkräfte angefordert.
Gegen 23:30 Uhr wurde der Mann schließlich im Wald gefunden. Er war bei Bewusstsein, aber geschwächt und zeigte Anzeichen einer leichten Unterkühlung. Rettungssanitäter brachten ihn zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Die Rettungsaktion endete offiziell um 00:05 Uhr, nachdem der Mann sicher geborgen worden war. Er erhielt nach dem Vorfall medizinische Versorgung. Weitere Details zur Anzahl der eingesetzten Kräfte wurden nicht bekannt gegeben.






