ALSC Europe 2024: Wie VW Logistik zum strategischen Erfolgsfaktor macht
Matteo BöhmALSC Europe 2024: Wie VW Logistik zum strategischen Erfolgsfaktor macht
Die ALSC Europe 2024 fand vom 19. bis 21. März in Bonn statt. Branchenführer trafen sich, um über zentrale Herausforderungen und Innovationen in der Automobil-Logistik zu diskutieren. Zu den Rednern zählte Oliver Bronder, Geschäftsführer für Fahrzeuglogistik bei VW Group Logistics.
Bronder hielt auf der Konferenz die Eröffnungsrede und betonte, wie die Logistik für die VW Group zu einem strategischen Wettbewerbsvorteil geworden ist – mit besonderem Fokus auf die Steigerung der Zuverlässigkeit für Kunden. Durch Digitalisierung und eine bessere Datentransparenz hat das Unternehmen die Nachfrage- und Kapazitätsplanung deutlich verbessert.
Während der Lieferkettenkrise lernte die VW Group die Bedeutung von bereichsübergreifender Problemlösung und Zusammenarbeit kennen. In Phasen mit Kapazitätsengpässen setzte die Gruppe vorübergehend vermehrt gecharterte Lkw ein, hat diesen Einsatz mittlerweile aber wieder auf das normale Maß zurückgeführt.
Bronder skizzierte zudem die Pläne der VW Group zur Dekarbonisierung der Logistik. Dazu gehören der Ausbau der Bahnkapazitäten, die Einführung von Elektro-Lkw sowie der Einsatz von LNG-Schiffen und synthetischen Kraftstoffen wie Ammoniak.
Die Konferenz bot unter anderem Red Sofa-Interviews mit Experten von BMW, Renault und Jaguar Land Rover (JLR) sowie eine Session zum Thema Frauenförderung in der Lieferkette. Teilnehmer konnten die Entwicklungen über einen Live-Blog und eine Highlights-Seite verfolgen.
Die Anmeldung für die ALSC Europe 2025 ist bereits eröffnet. Die Veranstaltung bleibt eine wichtige Plattform für branchenweite Diskussionen zu Logistik, Nachhaltigkeit und Innovation. Die Initiativen der VW Group spiegeln dabei allgemeine Trends wider: mehr Effizienz und weniger Umweltbelastung in den Automobil-Lieferketten.






