Ansgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
Ansgar Heveling, CDU-Abgeordneter und juristischer Berater, steht kurz davor, das Amt des Präsidenten des Bundesrechnungshofs zu übernehmen. Die regierende schwarz-rote Koalition hat seine Kandidatur offiziell vorgeschlagen. Seine Wahl durch den Bundestag wird für Anfang Mai erwartet.
Heveling, ein Jurist aus Nordrhein-Westfalen, bekleidet seit 2018 das Amt des juristischen Beraters der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Durch seine Arbeit in dieser Funktion, seine Tätigkeit als Berichterstatter in Ausschüssen sowie seine Mitwirkung an Reformdebatten – etwa zur Pflegepolitik – hat er sich in der Partei großes Ansehen erworben.
Die Unionsfraktion betont die Bedeutung der "richterlichen Unabhängigkeit" für die Präsidentschaft des Rechnungshofs – ein Prinzip, das offenbar zentral für Hevelings Nominierung ist. Zwar gilt seine Ernennung als sicher, doch bleibt vorerst offen, wer ihn in seiner bisherigen Beraterrolle beerben wird.
Die Abstimmung im Bundestag Anfang Mai wird seine neue Position an der Spitze der Bundesfinanzkontrolle formal besiegeln. Sollte er bestätigt werden, übernimmt Heveling eine Behörde, die für die Überwachung der öffentlichen Ausgaben zuständig ist. Seine juristische Expertise und seine Erfahrung in parlamentarischen Gremien werden seine Amtsführung prägen. Gleichzeitig wirft der Wechsel die Frage auf, wer seine Nachfolge im juristischen Beraterteam der CDU/CSU antreten wird.






