Ao Tanaka vor Leeds-Abschied: Wechsel nach Deutschland rückt näher
Niklas SchmitzAo Tanaka vor Leeds-Abschied: Wechsel nach Deutschland rückt näher
Japanischer Mittelfeldspieler Ao Tanaka könnte Leeds United im Sommer verlassen
Der japanische Mittelfeldspieler Ao Tanaka könnte Leeds United in diesem Sommer verlassen, nachdem er in dieser Saison nur unregelmäßig zum Einsatz kam. Der 26-Jährige, der 2024 für rund 4 Millionen Euro zum Verein stieß, absolvierte zwar 24 Partien in dieser Spielzeit, stand jedoch nur zehnmal in der Startelf. Nun wird er mit einem Wechsel nach Deutschland in Verbindung gebracht, wo mehrere Klubs Interesse zeigen.
Tanaka war 2024 von Fortuna Düsseldorf zu Leeds gewechselt und hatte in seiner ersten Saison eine Schlüsselrolle beim Wiederaufstieg in die Premier League gespielt. Seitdem wurden seine Einsatzzeiten jedoch immer knapper – in der aktuellen Spielzeit 2025/26 brachte er es lediglich auf drei komplette Spiele über 90 Minuten. Unzufrieden mit seiner begrenzten Spielpraxis könnte er nun nach zwei Jahren beim Verein einen Abschied erzwingen.
Der FC Schalke 04, aktuell Tabellenführer der 2. Bundesliga, gilt als heißester Anwärter, doch auch Hannover 96 und der 1. FC Union Berlin haben bereits Interesse signalisiert. Schalke könnte als Aufstiegsaspirant besonders attraktiv sein, doch die ursprüngliche Ablösesumme von 4 Millionen Euro könnte für Zweitligisten eine finanzielle Hürde darstellen. Leeds hingegen wird voraussichtlich auf eine deutliche Wertsteigerung seines Investments bestehen.
Da seine Vertragssituation ungewiss ist und die Konkurrenz im Team groß bleibt, scheint Tanakas Zukunft zunehmend außerhalb von Elland Road zu liegen. Ein möglicher Transfer würde seine zweijährige Zeit bei Leeds beenden, in der er zwar den Aufstieg mitgestaltete, später aber kaum noch Berücksichtigung fand. Sollte Schalke oder ein anderer deutscher Klub den Zuschlag erhalten, würde er einen Premier-League-erfahrenen Mittelfeldspieler gewinnen – auch wenn die Ablöse die Budgets belasten könnte. Leeds wiederum würde die Einnahmen vermutlich in die Verstärkung des Kaders reinvestieren.






