Bergisch Gladbach begrüßt neue Bürger mit feierlicher Einbürgerungszeremonie
Niklas SchmitzBergisch Gladbach begrüßt neue Bürger mit feierlicher Einbürgerungszeremonie
Bergisch Gladbach feiert fünfte jährliche Einbürgerungsfeier
Am 20. März 2026 veranstaltete Bergisch Gladbach im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus seine fünfte jährliche Einbürgerungsfeier. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde" begrüßte die Stadt Dutzende neue Bürgerinnen und Bürger aus fast 25 Ländern. Bürgermeisterin Brigitta Opiela und Vertreter des Ausschusses betonten in ihren Reden die Bedeutung von Zugehörigkeit und Respekt in der Gemeinschaft.
Die Feier wurde vom Ausschuss für Chancengleichheit und Integration organisiert, der sich für die Unterstützung von Geflüchteten und die Förderung von Inklusion einsetzt. Jede neue Bürgerin und jeder neue Bürger erhielt eine Urkunde sowie ein kleines Geschenk der Stadt als Zeichen der offiziellen Aufnahme. Für eine festliche Atmosphäre sorgten der Kinderchor der Max-Bruch-Musikschule und der Cellist Holger Faust-Peters mit live dargebotener Musik.
Zu den geladenen Gästen zählten Vertreter lokaler Netzwerke, die sich in der Integration von Geflüchteten engagieren. Bürgermeisterin Opiela unterstrich, dass Einbürgerung mehr als nur ein rechtlicher Status sei – sie stehe für gemeinsame Werte und gegenseitigen Respekt. Redouan Tollih, Vorsitzender des Ausschusses, hob hervor, wie solche Veranstaltungen den sozialen Zusammenhalt stärken und die Akzeptanz in der Gesellschaft fördern.
Obwohl keine genauen Zahlen zu den Einbürgerungen seit Gründung des Ausschusses veröffentlicht wurden, hat sich die Feier zu einem festen Höhepunkt im städtischen Kalender entwickelt. Die Veranstaltung unterstreicht das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt während der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Den Abschluss bildete die offizielle Anerkennung der neuen Bürgerinnen und Bürger als Teil der Gemeinschaft. Ihre Teilnahme spiegelt die fortlaufenden Bemühungen der Stadt wider, Integration und Gleichberechtigung zu fördern. Künftige Veranstaltungen sollen diese Tradition der Willkommenskultur und des Zusammenhalts weiter ausbauen.






