Bergisch Gladbach verwandelt Zanders-Gelände in ein ökologisches Stadtquartier mit Bachfreilegung und Abriss
Matteo BöhmBergisch Gladbach verwandelt Zanders-Gelände in ein ökologisches Stadtquartier mit Bachfreilegung und Abriss
Die Pläne für das Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach nehmen konkrete Formen an, während die Stadt die Umwandlung in ein modernes Stadtquartier vorantreibt. Zu den zentralen Maßnahmen gehören die Freilegung eines verrohrten Bachlaufs sowie der Abriss mehrerer belasteter Gebäude, um Platz für die Neugestaltung zu schaffen.
Im Rahmen der Umstrukturierung wird der Bach im Zanders-Gebiet freigelegt und neu von Norden nach Südosten über das Areal geführt. Das natürliche Gewässer soll so zu einem gestalterischen Element des neuen Stadtteils werden.
Auch die Abrissarbeiten stehen bevor: Die ehemalige Tischlerei an der Hauptstraße muss aufgrund schwerer Belastung mit Schadstoffen abgerissen werden. Zudem sind Nebengebäude rund um den Kalandersaal, die Sortierhalle und das Lagerhochhaus für etwa 7,4 Millionen Euro zum Abriss vorgesehen.
Um nachhaltiges Wachstum zu fördern, plant die Stadt gemeinsam mit der Belkaw die Gründung eines Energieunternehmens, der Energy GL GmbH. Dieses soll nicht nur das Zanders-Gelände, sondern potenziell auch angrenzende Stadtteile mit nicht-fossiler Energie versorgen. Die Kosten für die Bachfreilegung, weitere Abrissarbeiten und die Entsorgung der Abfälle wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Neugestaltung des Zanders-Gebiets zu einem zukunftsweisenden Viertel. Abriss und Energiewende schaffen die Grundlage für die künftige Bebauung, wobei ökologische Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht. Die Partnerschaft mit der Belkaw soll langfristig eine fossilefreie Energieversorgung für das neu gestaltete Areal sichern.






