30 April 2026, 18:04

Betrüger erbeuten Geld durch Fernzugriff auf Online-Banking einer 76-Jährigen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien nennt.

Betrüger erbeuten Geld durch Fernzugriff auf Online-Banking einer 76-Jährigen

76-Jährige aus Meinerzhagen wird Opfer von Betrügern – Täter erbeuten Geld durch Fernzugriff auf Online-Banking

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen hat Geld verloren, nachdem Betrüger sie dazu gebracht hatten, ihnen Fernzugriff auf ihr Online-Banking zu gewähren. Der Schwindel ereignete sich während eines zweistündigen Telefonats, bei dem sich ein Hochstapler als Bankmitarbeiter ausgab. Am nächsten Morgen stellte sie fest, dass unbefugte Überweisungen von ihrem Konto getätigt worden waren.

In einem weiteren Fall wurde ein örtliches Unternehmen Opfer eines Betrugs, nachdem es eine E-Mail mit gefälschten Bankverbindungen erhalten hatte. Die Betrüger gaben vor, die Änderungen stammten von einem vertrauenswürdigen Geschäftspartner, woraufhin das Unternehmen Rechnungen auf das falsche Konto beglich, bevor der Schwindel aufflog.

Betrüger geben sich als Bankangestellte aus Die Odyssee der Seniorin begann mit einem Anruf eines Mannes, der behauptete, für ihre Bank zu arbeiten. Er überredete sie, sich in ihr Online-Konto einzuloggen und ihm den Fernzugriff auf ihren Computer zu ermöglichen. Der Betrüger hielt sie über zwei Stunden in der Leitung und bestürmte sie, das Gespräch geheim zu halten.

Erst am folgenden Tag bemerkte die Frau mehrere hohe, nicht autorisierte Abbuchungen von ihrem Konto. Die Polizei in Meinerzhagen handelte schnell, half ihr, die Konten sperren zu lassen, und verhinderte so weitere Verluste.

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Gefälschte E-Mail führt Unternehmen in die Falle Unterdessen wurde ein Betrieb aus der Region durch eine betrügerische E-Mail zum Ziel der Kriminellen. Die Nachricht schien von einem bekannten Partner zu stammen, enthielt jedoch leicht veränderte Bankdaten. Das Unternehmen überwies Zahlungen auf das gefälschte Konto, bevor der Betrug entdeckt wurde.

Die Behörden erinnern daran, dass seriöse Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf Geräte fragen. Zudem rieten sie Unternehmen, unerwartete Anfragen zu Zahlungsdaten – selbst bei scheinbar authentischen E-Mails – stets zu überprüfen.

Zunehmende Professionalisierung von Finanzbetrug Beide Vorfälle zeigen, wie raffiniert Finanzbetrug in der Region mittlerweile abläuft. Durch das schnelle Handeln der Geschädigten mit der Polizei konnten weitere Verluste verhindert werden. Die Erfahrungen des Unternehmens dienen als Warnung, Änderungen bei Bankverbindungen immer direkt zu verifizieren. Die lokalen Behörden betonen erneut, wie wichtig Vorsicht im Umgang mit unaufgeforderten Anrufen oder E-Mails zu finanziellen Themen ist.

Quelle