BMW übertrifft Klimaziele und steigert Gewinne trotz Krisen
BMW verzeichnet starke finanzielle und ökologische Bilanz für das vergangene Jahr
Der Konzern erreichte in seiner Automobilsparte eine EBIT-Marge von 9,8 Prozent und erfüllte gleichzeitig die europäischen CO₂-Vorgaben. Die durchschnittlichen Flottenemissionen sanken auf 101,2 Gramm pro Kilometer.
2022 produzierte und verkaufte BMW weltweit 2,55 Millionen Fahrzeuge, darunter 375.000 rein elektrisch betriebene Modelle – ein deutlicher Anstieg der E-Auto-Produktion. Zudem optimierte das Unternehmen interne Abläufe, um die Rentabilität zu steigern und die Lagerbestände effizienter zu steuern.
Um sich an das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld anzupassen, erhöhte BMW die Häufigkeit von Führungsgremien-Sitzungen. Durch mehr Datentransparenz sollen strategische Entscheidungen in allen Geschäftsbereichen schneller getroffen werden. Verantwortlich für diese Initiative ist Dr. Michael Nikolaides, Senior Vice President für das Produktionsnetzwerk, Supply-Chain-Management und Logistik.
Nikolaides warnte, dass Marktvolatilität und geopolitische Spannungen voraussichtlich anhalten werden. Gleichzeitig betonte er, dass die Transformation der Automobilbranche hohe Investitionen erfordert. Ab 2026 wird BMW seine neue Neue Klasse-E-Plattform schrittweise in das globale Produktionsnetz integrieren.
Die finanziellen und ökologischen Ziele des Unternehmens wurden erreicht. Die neue E-Plattform soll in den kommenden Jahren die Produktionskapazitäten ausbauen. Das von Dr. Nikolaides geleitete Programm setzt sich weiterhin mit den Branchenherausforderungen und Lieferkettenengpässen auseinander.






