Bundespräsident Steinmeier wird Ehrenpate von sieben Geschwistern – inklusive Zwillinge
Sebastian KönigBundespräsident Steinmeier wird Ehrenpate von sieben Geschwistern – inklusive Zwillinge
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist zum Ehrenpate von sieben Kindern einer Familie geworden. Die symbolische Rolle wurde am 21. November 2024 offiziell bestätigt, nachdem die Eltern den Wunsch geäußert hatten. Die in Meißenheim lebende Familie begrüßte die Zwillinge Maximiliane Nike und Friederike Ida, die nun gemeinsam mit ihren Geschwistern den Bundespräsidenten als Ehrenpaten haben.
Die Familie hatte sich nach der Geburt des siebten Kindes an den Bundespräsidenten gewandt. Gemäß der Tradition erweiterte Steinmeier seine Patenschaft auf alle Kinder, die gleichzeitig mit dem siebten Kind geboren wurden – somit erhielten auch die Zwillinge den Titel. Jedes Kind erhielt eine Urkunde sowie ein Geschenk vom Bundespräsidenten.
Die Eltern Nora und Steffen wurden von Bürgermeister Dirk Breuer im örtlichen Rathaus empfangen. Zur Familie gehören drei ältere Schwestern im Alter von drei, fünf und 15 Jahren sowie zwei Brüder, neun und 13 Jahre alt. Die Zwillinge Maximiliane und Friederike werden im Oktober 2025 ihren ersten Geburtstag feiern.
Die Ehrenpatenschaft ist in Deutschland eine langjährige Tradition für das siebte Kind einer Familie. Zwar ist die Rolle rein symbolisch, doch sie steht für eine besondere Anerkennung durch den Staat. Die Familie besitzt nun für jedes Kind eine Urkunde, die die formale Verbindung zum Bundespräsidenten dokumentiert.
Die Zwillinge und ihre Geschwister haben damit den Bundespräsidenten als Ehrenpaten. Die Überreichung der Urkunden und Geschenke erfolgte im Rahmen des offiziellen Verfahrens. Diese Tradition unterstreicht die Wertschätzung des Staates für kinderreiche Familien, auch wenn die Rolle zeremoniellen Charakter behält.






