Bürgerprotest gegen späte Öffnung des Heidebad-Freibads in Solingen-Ohligs
Matteo BöhmBürgerprotest gegen späte Öffnung des Heidebad-Freibads in Solingen-Ohligs
Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) hat Pläne kritisiert, die Eröffnung des Heidebad-Freibads in Ohligs bis Ende Mai zu verschieben. Die Initiative wirft der aktuellen Planung vor, die Bedürfnisse der Anwohner und Sportler zu ignorieren. BfS-Sprecher Raphael Bender bezeichnete die Entscheidung als "völlig an den Realitäten der Bürger vorbeigehend".
Die BfS stellt die vom Betreiber des Bades vorgebrachten Gründe für die späte Öffnung infrage. Zudem äußerte die Gruppe Frust über verpasste Chancen an Feiertagen und langen Mai-Wochenenden, an denen die Anlage hätte genutzt werden können.
Bender betonte, dass warmes Wetter oft schon Anfang Mai einsetze – eine Zeit, in der Familien und Sportbegeisterte das Freibad typischerweise besuchen wollten. Er unterstrich, dass das Heidebad als Freizeit- und Erholungsort für alle Solinger dienen solle.
In einer Sitzung des Sportausschusses warf Bender der Badleitung vor, keine überzeugenden Argumente für die Verzögerung geliefert zu haben. Zudem kritisierte er die Stadträtin Dagmar Becker, weil sie sich seiner Meinung nach nicht konstruktiv an der Diskussion beteiligt habe. Die BfS fordert nun sowohl den Betreiber als auch die Stadtverwaltung auf, ihre Haltung zu überdenken und das Bad – wetterabhängig – bereits Anfang Mai zu öffnen.
Bender ergänzte, die Bürger verdienten eine Bäderpolitik, die bürgernah, sportfreundlich und serviceorientiert sei.
Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob das Heidebad nicht früher öffnen sollte, um den Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden. Die BfS besteht darauf, dass flexiblere Öffnungszeiten den Bürgern eine bessere Nutzung der Anlage ermöglichen würden. Bisher haben sich weder der Betreiber noch die Stadtvertreter zu den Forderungen geäußert.






