CDU-Politiker Hardt attackiert Cannabis-Legalisierung als "leichtsinnig und gefährlich"
Niklas SchmitzCDU-Politiker Hardt attackiert Cannabis-Legalisierung als "leichtsinnig und gefährlich"
Jürgen Hardt, CDU-Bundestagsabgeordneter, hat die Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung von Cannabis scharf kritisiert. Er bezeichnet den Vorstoß als politisch leichtsinnig und warnt vor schweren gesundheitlichen Risiken – insbesondere für junge Menschen.
Seine Ablehnung deckt sich mit weitverbreiteten Bedenken von Mediziner:innen, Polizei und Kommunalbehörden, die negative Folgen des Gesetzes befürchten. Hardt hat sich bereits mehrfach gegen die Cannabis-Legalisierung der Ampelkoalition ausgesprochen. Seine Position ist eindeutig: Das Gesetz setze Kinder und Jugendliche unnötigen Gefahren aus. In einer direkten Konfrontation mit der Regierung erklärte er: „Nicht mit unseren Kindern!“
Über die gesundheitlichen Risiken hinaus argumentiert Hardt, dass die Legalisierung den Schwarzmarkt nicht beseitigen werde. Stattdessen drohten neue Probleme, etwa ungelöste Fragen zum Cannabiskonsum im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz.
Auch die Ständige Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder teilt seine Haltung und lehnt das geplante Gesetz ab. Zahlreiche Fachverbände – von Kinderärzt:innen über Jugendpsychiater:innen bis hin zu Polizeigewerkschaften – haben ebenfalls massive Vorbehalte angemeldet.
Für die Kommunen bedeutet das Vorhaben zusätzliche Kosten und bürokratischen Aufwand. Sie müssen neues Personal einstellen und Fachwissen aufbauen, um die Regelungen umzusetzen. Hardt bezeichnet diese Anforderungen als unnötig und finanziell belastend für die Gemeinden.
Die geplante Cannabis-Legalisierung bleibt hochumstritten. Kritiker wie Hardt und Fachverbände verweisen auf Gesundheitsgefahren, Vollzugsprobleme und ungelöste rechtliche Fragen. Angesichts wachsender Widerstands steht der Regierungsentwurf vor erheblichen Hürden, bevor er Gesetz werden kann.






