CDU Solingen fordert mehr Bürgerbeteiligung für den Stadtteil Weyersberg
Nina LehmannCDU Solingen fordert mehr Bürgerbeteiligung für den Stadtteil Weyersberg
Die CDU-Ratsfraktion in Solingen setzt sich für eine breite Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Stadtteils Weyersberg ein. Gefordert wird ein transparenter und inklusiver Prozess, der sicherstellt, dass alle Anwohnerinnen und Anwohner eine Stimme bei der Gestaltung der Zukunft des Viertels haben.
Carsten Becker, CDU-Ratsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, betonte, dass die Belange der gesamten Stadtgesellschaft berücksichtigt werden müssten – nicht nur die der unmittelbaren Anwohner. Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, unterstützte diese Forderung und erklärte, dass jeder die Möglichkeit erhalten solle, an der Schaffung eines Stadtteils für alle Solingerinnen und Solinger mitzuwirken.
Lukas Schrumpf, planungspolitischer Sprecher der CDU, kritisierte die Stadtverwaltung dafür, den Beirat zu übergehen. Er wies darauf hin, dass trotz der Neuaufstellung des Gremiums vor einem Jahr bisher kein einführender Workshop stattgefunden habe. Die CDU begrüßt zwar Bürgerinitiativen, die den Dialog suchen, warnt jedoch davor, dass Diskussionen zu exklusiv werden oder von den lautesten Stimmen dominiert werden.
Die Fraktion erwartet nun von der Verwaltung, dass sie auf der nächsten Sitzung des Bürgerbeteiligung-Beirats am 15. August ein klares Konzept vorlegt. Dieses muss die geplanten Beteiligungsformate und -instrumente sowie einen Zeitplan für die Weyersberg-Debatte enthalten.
Die CDU drängt den Beirat, eine aktivere Rolle in den Diskussionen einzunehmen. Gefordert wird ein strukturiertes Vorgehen, das eine faire und repräsentative Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Die nächste Beiratsitzung wird entscheidend sein, um den weiteren Prozess zu gestalten.
