03 April 2026, 00:05

Charlene White verteidigt Meghan: "Öffentliche Kritik ist kein Sport"

Eine Gruppenporträtaufnahme der englischen Königsfamilie aus dem Jahr 1787, die auf einer Treppe mit Vorhängen im Hintergrund posiert und von Text am unteren Rand begleitet wird.

Charlene White verteidigt Meghan: "Öffentliche Kritik ist kein Sport"

ITV-Moderatorin und Loose Women-Panelistin Charlene White spricht offen über ihre Unterstützung für Meghan, Herzogin von Sussex

In jüngsten Äußerungen hat Charlene White die harte öffentliche Behandlung der Herzogin kritisiert und dabei über ihre eigenen Kämpfe mit psychischen Problemen und der Online-Kritik reflektiert.

White, die kürzlich die British Diversity Awards in London moderierte, sprach auch über die Belastung durch die öffentliche Aufmerksamkeit, nachdem sie sich nach dem Suizid ihres Vaters eine Auszeit vom Beruf genommen hatte.

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Die unerbittliche Kritik an Meghan bezeichnete sie als eine Art "Sport" für manche Menschen. White gab zu, es unverständlich zu finden, dass Fremde so vehemente Meinungen über jemanden bilden, den sie nie kennengelernt haben. Die Moderatorin betonte, wie wichtig es sei, über Meghan zu sprechen, ohne dabei auf Klicks aus zu sein oder Hass zu verbreiten.

Ihre Aussagen folgen auf ein Interview, das Meghan selbst mit Tom Bradby über die Belastungen eines Lebens im Rampenlicht führte. White, die selbst mit Zuschauerreaktionen konfrontiert war, räumte ein, nicht immer stark wirken zu müssen. Um mit der öffentlichen Bewertung zurechtzukommen, habe sie emotionale Widerstandsfähigkeit entwickeln müssen.

Die Debatte über Prominente, soziale Medien und psychische Gesundheit hat in den letzten Jahren an Schärfe gewonnen. Studien zeigen wachsende Sorgen über Suchtverhalten, unrealistische Maßstäbe und die Ausnutzung von Leid für Online-Interaktionen. Whites Worte tragen zu den anhaltenden Diskussionen über die ethische Verantwortung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Plattformen bei.

Ihre Unterstützung für Meghan kommt, nachdem sie selbst wegen persönlicher Krisen eine Berufspause einlegte. Sie fordert mehr Mitgefühl in öffentlichen Debatten – sowohl für sich selbst als auch für andere, die ähnlicher Kritik ausgesetzt sind. Das Thema wirft grundsätzliche Fragen auf, wie die Gesellschaft mit Personen des öffentlichen Interesses umgeht und welche Auswirkungen Online-Kritik hat.

Quelle