Chlor-Gas-Austritt in Paderborner Logistikfirma löst Großeinsatz aus
Sebastian KönigChlor-Gas-Austritt in Paderborner Logistikfirma löst Großeinsatz aus
Chlor-Gas-Austritt in Paderborner Logistikunternehmen – Einsatzkräfte rücken an
Die Rettungskräfte in Paderborn wurden am Dienstagmorgen zu einem Chlor-Gas-Austritt in einem Logistikbetrieb alarmiert. Der Vorfall begann, nachdem Mitarbeiter über Reizungen durch eine unbekannte Substanz berichtet hatten. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste arbeiteten Hand in Hand, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Feuerwehr erhielt den Notruf gegen 07:33 Uhr am 1. Juli 2025. Arbeiter am Standort Paderborn-Elsen hatten über brennende Augen und Atemprobleme geklagt. Die Behörden leiteten umgehend die Räumung des Gebäudes ein und richteten einen Sicherheitsbereich ein.
Einsatzkräfte in Schutzkleidung durchsuchten die Pakete, insbesondere solche mit Gefahrgutkennzeichnung. Schnell konnten sie die Ursache eingrenzen: Eine Lieferung mit Chlortabletten für Schwimmbäder. Durch beschädigte Verpackungen war eine chemische Reaktion ausgelöst worden, bei der Chlorgas freigesetzt wurde.
Die undichte Sendung wurde vorsichtig aus dem Gebäude gebracht. Mit Hochleistungslüftern wurde die Halle anschließend belüftet, um mögliche Gasreste zu beseitigen. Betroffene Mitarbeiter wurden vor Ort medizinisch versorgt. Eine Frau musste zur weiteren Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht werden.
Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte im Einsatz, unterstützt von mehreren Rettungsfahrzeugen und Polizeikräften. Nach gründlicher Belüftung und Überprüfung wurde die Logistikhalle für sicher erklärt. Der Chlor-Gas-Austritt konnte vollständig eingedämmt, die beschädigte Lieferung gesichert werden. Die Behörden bestätigten, dass keine weitere Gefahr für Mitarbeiter oder die Umgebung bestehe.






