22 March 2026, 22:03

Comic-Legende Sam Kieth – Schöpfer von The Maxx – stirbt mit 63 Jahren

Offenes Comic-Heft mit farbenfrohen Illustrationen von Charakteren und Szenen, begleitet von Text.

Comic-Legende Sam Kieth – Schöpfer von The Maxx – stirbt mit 63 Jahren

Sam Kieth, der gefeierte Comiczeichner hinter The Maxx und Mitbegründer von Sandman, ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Sein Tod am 15. März folgte einem Kampf gegen Lewy-Körperchen-Demenz und markiert das Ende einer Karriere, die sich über Jahrzehnte erstreckte und bleibende Spuren in der Branche hinterließ.

Kieth stieg bereits mit 17 Jahren in die Comicwelt ein und arbeitete für den Verlag Comico. Später erlangte er größere Bekanntheit durch seine Mitwirkung an Marvel-Titeln wie Wolverine und Der unglaubliche Hulk. Sein ikonischstes Werk, The Maxx, erschien 1993 bei Image Comics und wurde später als animierte Serie für MTV adaptiert.

In den frühen 1990er-Jahren arbeitete Kieth mit Neil Gaiman an Sandman zusammen und zeichnete die ersten fünf Ausgaben für DC Comics. Sein Schaffen umfasste zudem Werke wie Batman: Geheimnisse, Lobo: Highway to Hell sowie das Crossover Arkham Dreams, in dem Batman auf The Maxx traf. Neben Superhelden-Comics schuf er auch Zero Girl, Four Women, Ojo und My Inner Bimbo für verschiedene Verlage.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Abseits der Comics führte Kieth 1990 Regie bei dem Film Take It to the Limit für Roger Cormans Produktionsfirma Concorde-New Horizons. Gesundheitsprobleme führten schließlich dazu, dass er sich nach der Veröffentlichung von Arkham Dreams aus dem Mainstream-Comicgeschäft zurückzog.

Kieths Tod hinterlässt ein Werk, das sowohl unabhängige als auch etablierte Comics prägte. Sein unverwechselbarer Stil und sein Erzähl Talent formten Titel bei verschiedenen Verlagen – von frühen Marvel-Projekten bis hin zu seinen späteren DC-Beiträgen. Fans und Kollegen werden ihn für seine Kreativität und seinen bleibenden Einfluss auf das Medium in Erinnerung behalten.

Quelle