Diakoniestation Wermelskirchen bekommt Übergangsführung nach Rücktritt des Geschäftsführers
Nina LehmannDiakoniestation Wermelskirchen bekommt Übergangsführung nach Rücktritt des Geschäftsführers
Diakoniestation Wermelskirchen setzt Übergangsführung ein, um Betrieb zu stabilisieren
Die Diakoniestation Wermelskirchen, die rund 200 Mitarbeiter beschäftigt und 1984 gegründet wurde, hat eine interimistische Führung berufen, um ihre Abläufe zu sichern. Die Einrichtung betreibt mobile Pflege, Seniorenwohnungen und Tagesbetreuungsangebote. Der Schritt folgt auf den kürzlichen Rücktritt des bisherigen Geschäftsführers, Stefan Stahlschmidt.
Stahlschmidt war Anfang dieses Monats als Geschäftsführer zurückgetreten. Als Reaktion darauf übernimmt die Diakonie Bethanien ab dem 1. August 2023 die operative Leitung. Matthias Ruf, Hartmut Fehler und Dr. Stephan Ricken werden die Organisation während dieser Übergangsphase führen.
Die Diakonie Bethanien ist in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aktiv, betreibt 22 Standorte und beschäftigt 2.000 Mitarbeiter. Die interimistische Lösung ist bis zum 31. März 2024 befristet.
Matthias Ruf, Vorsitzender des Vorstands der Diakonie Bethanien, sicherte zu, Stabilität und Verlässlichkeit wiederherzustellen. Dr. Kay Büsing, Aufsichtsratsvorsitzender der Diakoniestation Wermelskirchen, äußerte sich zuversichtlich, dass die Diakonie Bethanien den Übergang erfolgreich gestalten werde. Das Übergangsmanagement wird die Dienstleistungen aufrechterhalten und gleichzeitig eine langfristige Strategie entwickeln.
Ziel der Übernahme ist es, die Kontinuität der Angebote der Diakoniestation Wermelskirchen zu gewährleisten. Die Diakonie Bethanien wird die notwendige Unterstützung leisten, um einen reibungslosen Betrieb zu sichern. Die interimistische Führung wird daran arbeiten, die Zukunft der Einrichtung über die Übergangsphase hinaus abzusichern.
