25 April 2026, 12:23

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal von "Söhnen ohne Väter" nach 1945

Ein Papier mit Bildern von Menschen und Text mit der Überschrift "Was ist das Vaterland der Deutschen? Die Rheingarde von Henry Parker."

Dokumentarfilm zeigt das Schicksal von "Söhnen ohne Väter" nach 1945

"Söhne ohne Väter" – Ein Dokumentarfilm über das Aufwachsen ohne Vater nach dem Zweiten Weltkrieg

Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel "Söhne ohne Väter" beleuchtet die langfristigen Folgen des Vaterverlusts nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Film erzählt persönliche Schicksale von Männern aus Troisdorf, die im Krieg ihre Väter verloren. Fast ein Drittel aller deutschen Kinder wuchs in den Nachkriegsjahren unter ähnlichen Bedingungen auf.

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Die Vorstellung findet am Sonntag, 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in der Evangelischen St.-Johannes-Kirche, Viktoriastraße 1, statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Durch eindringliche Interviews zeigt der Film die emotionalen Herausforderungen von Männern, die ohne Väter aufwuchsen. Manche fanden in Stiefvätern Ersatz, was oft komplexe Familiendynamiken schuf. Andere entwickelten enge, mitunter aber auch belastende Bindungen zu ihren Müttern.

Im Anschluss an die Vorführung wird der Regisseur Andreas Fischer mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Sein Werk thematisiert, wie der Kriegsverlust ganze Generationen von Familien in Troisdorf und darüber hinaus prägte.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, sich mit einem selten beleuchteten Aspekt des Nachkriegslebens auseinanderzusetzen. Die Zuschauer können aus erster Hand von Betroffenen hören, die ohne Väter groß wurden. Die anschließende Diskussion mit Fischer vertieft die Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des Films.

Quelle