Doppelt betrogen: Bielefelderin fällt zweimal auf falsche Polizisten herein
Matteo BöhmDoppelt betrogen: Bielefelderin fällt zweimal auf falsche Polizisten herein
Betrüger geben sich als Polizisten aus: Frau in Bielefeld 2022 und 2025 Opfer von "Schock-Anrufen"
Eine Frau aus Bielefeld wurde sowohl 2022 als auch 2025 von Betrügern ins Visier genommen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Bei diesen sogenannten Schock-Anrufen werden Opfer unter Ausnutzung von Angst und Zeitdruck dazu gebracht, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben. Die Behörden warnen, dass Kriminelle oftmals dieselben Personen erneut kontaktieren – selbst nach gescheiterten Versuchen.
Typischerweise beginnt der Betrug mit einem Anruf von einer unbekannten Nummer. Der Täter gibt sich als Polizist oder Beamter aus und erfindet eine Krise – etwa einen Unfall eines Familienmitglieds –, um das Opfer am Telefon zu halten. Unter Druck sollen die Angerufenen dann Geld überweisen oder Schmuck aushändigen.
Die Polizei rät, sofort aufzulegen, wenn ein unbekannter Anrufer Zahlungen oder persönliche Daten fordert. Betrüger nutzen häufig die Auswirkungen des Alterns aus und setzen auf emotionale Manipulation, um ihre Opfer zu verwirren. Selbst wenn ein erster Versuch scheitert, versuchen sie es oft später erneut.
Um solche Straftaten zu verhindern, empfehlen die Behörden, mit älteren Angehörigen und Nachbarn über diese Maschen zu sprechen. Auf den Internetseiten der Bundeskriminalprävention und der Landeskriminalämter finden sich zudem Hinweise, wie man betrügerische Anrufe erkennt und vermeidet.
Der wiederholte Angriff auf die Bielefelderin zeigt, wie hartnäckig die Täter vorgehen. Warnsignale wie Forderungen nach Geld oder erfundene Notlagen zu erkennen, kann helfen, solche Betrugsversuche zu stoppen. Die Polizei betont: Echte Beamte würden niemals am Telefon nach Zahlungen oder Wertgegenständen fragen.






