Dormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft gegen Dürre und für Kultur
Nina LehmannDormagen und Chipata stärken Städtepartnerschaft gegen Dürre und für Kultur
Vertreter aus Dormagen und Chipata trafen sich vom 3. bis 8. September 2025, um ihre Städtepartnerschaft zu vertiefen. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeitsphase standen gemeinsame Herausforderungen – darunter die sich verschärfende Dürre in beiden Städten. Zudem wurden neue Projekte diskutiert, von der städtischen Entwässerung bis hin zu kulturellen Austauschprogrammen.
Bürgermeister Donald Mwanza und Angela Kampinda aus Chipata leiteten die Gespräche gemeinsam mit der Delegation aus Dormagen. Ein zentrales Thema war ein Konzept zur Verbesserung der städtischen Entwässerung in Chipata, das gleichzeitig den Umweltschutz stärken soll. Beide Seiten erörterten außerdem Austauschprogramme für Auszubildende und junge Berufstätige.
Während der Woche besuchte die Gruppe einen "Abend der Begegnung" im Historischen Rathaus. Später präsentierten sie ihre Partnerschaftsprojekte auf einer Konferenz in Gießen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Umweltinitiativen: Chipata berichtete von 10.000 neu gepflanzten Bäumen auf einer Fläche, die 28 Fußballfeldern entspricht.
Für die Zukunft sind weitere Veranstaltungen geplant, darunter ein "Mitmach"-Workshop und ein Filmabend zum Unabhängigkeitstag Sambias am 24. Oktober. Die offizielle Gründung des Partnerschaftsvereins ist für Dezember vorgesehen.
Das Treffen festigte die Pläne für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt und Kultur. Initiativen wie die Baumpflanzaktion und die anstehenden Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag markieren die nächsten Schritte. Beide Städte wollen die Dürreproblematik angehen und gleichzeitig jungen Menschen durch Austauschprogramme neue Perspektiven eröffnen.






