22 March 2026, 22:02

Dortmunds radikaler Kaderumbruch: Warum Brandt, Süle und Özcan gehen müssen

Ein junger Mann in einem blauen Trikot des Everton FC steht auf einem Fußballfeld mit grünem Rasen im Hintergrund.

Dortmunds radikaler Kaderumbruch: Warum Brandt, Süle und Özcan gehen müssen

Borussia Dortmund steht vor einem großen Umbruch im Kader diesen Sommer. Der Verein hat entschieden, die Verträge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan nicht zu verlängern – alle drei laufen zum Saisonende aus. Vorstandssprecher Carsten Cramer sieht in diesen Veränderungen die Chance, die Mannschaft mit neuer Energie voranzubringen.

Gleichzeitig läuft noch die Diskussion mit dem verletzten Mittelfeldspieler Emre Can, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft. Die Entscheidungen spiegeln eine abgewogene Vertragspolitik wider, die ehrgeizige Ziele mit finanzieller Vorsicht in Einklang bringt.

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Dortmunds Strategie hebt sich dabei von der anderer Top-Klubs ab. Während der FC Bayern München Jamal Musiala bis 2026 mit einem deutlichen Gehaltssprung und ohne Ausstiegsklausel band und Bayer Leverkusen Florian Wirtz bis 2027 mit einer Ablösesumme von über 100 Millionen Euro sicherte, geht der BVB einen zurückhaltenderen Weg. Brandts Vertrag, der bis 2026 lief, enthielt zwar eine Ausstiegsklausel von 25 bis 30 Millionen Euro, doch Süles kurzfristiger Vertrag von 2022 wurde nie über diesen Sommer hinaus verlängert.

Die Abgänge von Brandt und Süle markieren einen deutlichen Einschnitt für das Team. Beide waren Leistungsträger, doch der Klub setzt auf finanzielle Flexibilität statt auf langfristige Hochlohn-Verpflichtungen. Sportdirektor Lars Ricken äußerte sich auch zu Emre Can und betonte, man wolle den Mittelfeldspieler in seiner Genesung unterstützen, bevor über eine mögliche Vertragsverlängerung entschieden wird.

Cramer deutet die Personalentscheidungen als Teil einer größeren Vision. Mit Mut und Optimismus solle der Sommer genutzt werden, um den Kader neu aufzustellen. Die verhaltene Haltung in den Verhandlungen unterstreicht das Bestreben nach Nachhaltigkeit – während andere Vereine ihre Stars mit langlaufenden, teuren Verträgen binden.

Die anstehenden Abgänge werden den BVB-Kader prägen: Brandt, Süle und Özcan verlassen den Klub, während Can nach seiner Verletzungspause noch in Verhandlungen steht. Die Strategie zeigt, dass Dortmund auf kontrollierte Ausgaben setzt, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga aus den Augen zu verlieren.

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