Fair gehandelte Orangen aus Solingen stärken migrantische Erntehelfer und ethische Landwirtschaft
Sebastian KönigFair gehandelte Orangen aus Solingen stärken migrantische Erntehelfer und ethische Landwirtschaft
Fair-Handels-Aktion in Solingen und dem Bergischen Land: Orangenkauf unterstützt migrantische Erntehelfer und faire Landwirtschaft
Eine Kampagne in Solingen und dem Bergischen Land verkauft Orangen aus fairem Handel, um migrantische Arbeiterinnen und Arbeiter sowie ethische Landwirtschaft zu fördern. Das Orange Network bietet Kisten mit je zehn Kilogramm Orangen zum Preis von 33 Euro an. Die Früchte stammen aus ökologischem Anbau und werden von einer Genossenschaft in Süditalien geerntet.
Die Orangen kommen von SOS Rosarno, einem Zusammenschluss kleiner Bauernbetriebe in Kalabrien. Sie arbeiten gemeinsam mit rund 2.500 afrikanischen Saisonkräften, die für die Ernte oft nur 25 Euro pro Tag verdienen. SOS Rosarno schafft direkte Verbindungen zwischen Produzenten, Erntehelfern und Verbrauchergenossenschaften, um faire Löhne zu garantieren.
Der Verkauf der Früchte finanziert die Arbeit von SOS Rosarno sowie das Flüchtlingsprojekt Mediterranean Hope. Neben Orangen sind auch Clementinen, Zitronen, Granatäpfel und Avocados erhältlich. Bestellungen können noch bis zum 21. Februar online aufgegeben werden.
Hinter der Aktion stehen die Evangelische Kirche und weitere lokale Organisationen. Die Abholung aller Bestellungen erfolgt am 7. März auf dem Gelände der Technischen Betriebe Solingen in Gräfrath.
Ziel der Initiative ist es, faire Löhne zu sichern und nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Weitere Informationen gibt es im aktuellen Rundbrief des Orange Network unter https://www.klingenkirche.de. Die Kampagne bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit, sich direkt für ethische Landwirtschaft und Flüchtlingshilfe zu engagieren.
