Fiktiver Kündigungsprozess im Wuppertaler Landgericht – wer hat Recht?
Sebastian KönigFiktiver Kündigungsprozess im Wuppertaler Landgericht – wer hat Recht?
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe #RechtSo findet in Wuppertal ein simulierter Prozess wegen ungerechtfertigter Kündigung statt. Die Veranstaltung am Donnerstag, 26. Oktober, um 19:00 Uhr spielt sich im historischen Schwurgerichtssaal des Landgerichts Wuppertal ab. Rechtsexpert:innen und Richter:innen führen die Teilnehmer:innen durch einen fiktiven Fall und beleuchten dabei sowohl die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmerperspektive.
Der Abend gliedert sich in drei Abschnitte, die einen Kündigungsstreit realitätsnah nachstellen: Zunächst wird ein Güteverfahren simuliert, gefolgt von einer Kammerverhandlung. Die Arbeitsrichterin Doris Budde-Haldenwang leitet die Verhandlung, unterstützt von den ehrenamtlichen Richter:innen Gabriele Schon und Dr. Deike Hempel.
Den Auftakt der Veranstaltung übernimmt Rechtsanwältin Andrea Post, die die Voraussetzungen für eine Kündigungsschutzklage erläutert. Die Arbeitgeberseite vertreten Arbeitsrichter Ronald Hansel und Anke Hippele, während die Position des Arbeitnehmers von Arbeitsrichter Carsten Gironda und Thomas Klare dargestellt wird.
Im Anschluss an die Simulation analysiert Professor Dr. Wolfgang Kleinebrink den Fall rechtlich und geht auf zentrale Aspekte des Kündigungsrechts ein. Lothar Leuschen, Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung, moderiert eine Fragerunde, in der das Publikum mit den Expert:innen ins Gespräch kommen kann.
Die Veranstaltung ist der sechste Teil der Reihe #RechtSo. Die Teilnehmer:innen erleben eine realistische Darstellung eines Arbeitsgerichtsverfahrens mit fundierten juristischen Bewertungen und interaktiven Diskussionen. Ziel der Simulation ist es, die Abläufe von Kündigungsstreitigkeiten nach deutschem Recht verständlich zu vermitteln.






