Flucht und Neuanfang: Emmendinger Ausstellung zeigt Schicksale der Spätaussiedler
Matteo BöhmFlucht und Neuanfang: Emmendinger Ausstellung zeigt Schicksale der Spätaussiedler
Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum erforscht, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft geprägt haben
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ widmet sich die Schau den Erlebnissen deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die regionale Geschichte der Spätaussiedler in der Region.
Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 21. Juni, mit einer Eröffnung um 11:15 Uhr zugänglich sein. Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević. Die Präsentation setzt sich mit Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinander.
Für die Umsetzung arbeitete das Museum mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht zusammen. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung bis zum 8. November erkunden. Die regulären Öffnungszeiten sind mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr; zusätzliche Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.
Die Schau wirft ein Licht auf die Kämpfe und Schicksale jener, die ihre Heimat verlassen mussten. Sie verbindet historische Vertreibung mit ihren bis heute spürbaren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Das Museum lädt alle Interessierten ein, während der Öffnungszeiten vorbeizukommen.






