Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Einsatzzentrum und ehrt langjährige Helfer
Nina LehmannFreiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Einsatzzentrum und ehrt langjährige Helfer
Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab
Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Bei der Veranstaltung würdigten die Verantwortlichen die Erfolge, Herausforderungen und zukünftigen Pläne der Wehr – darunter den Bau eines neuen Einsatzzentrums. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt und das wachsende Interesse junger Nachwuchskräfte thematisiert.
Im Jahr 2024 rückten die 215 aktiven Einsatzkräfte zu 365 Einsätzen aus und leisteten dabei rund 7.500 Personaleinsatzstunden. Die Wehr bleibt weiterhin rein ehrenamtlich organisiert, ohne hauptamtliches Personal, nachdem die Bezirksregierung eine Ausnahmegenehmigung erteilt hatte, um die bestehende Struktur beizubehalten.
Während der Versammlung dankte der stellvertretende Wehrleiter, Mario Rosenkranz, den Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement. Er berichtete zudem über den Fortschritt beim neuen Einsatzzentrum, das die Einsatzabläufe verbessern soll. Bürgermeisterin Sabine Noll schloss sich dem Dank an und kündigte an, dass die notarielle Beurkundung für das Grundstück der Feuerwehrwache in Obersprockhövel bald stattfinden werde.
Mehrere Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue ausgezeichnet, darunter Peter Henrichs, Martin van Well, Bruno Grob, Timo Schardt und Heinz-Günter Sirrenberg. Markus Neuhaus, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, sprach in seiner Rede über globale Krisen und die Bedeutung einer Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes.
Aktuell zählt die Feuerwehr 64 Kinder und Jugendliche in ihren Jugend- und Kinderabteilungen, weitere 30 stehen auf einer Warteliste – ein Zeichen für die große Nachfrage. Die Führungskräfte betonten, dass die Wehr allen Interessierten offenstehe und flexible Einsatzmöglichkeiten anbiete, die sich an persönlichen Stärken und Lebensumständen orientierten.
Die Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel setzt weiterhin auf ihre gut ausgebildeten Ehrenamtlichen und baut ihre Infrastruktur aus. Mit dem geplanten Einsatzzentrum und dem regen Zulauf junger Kräfte bereitet sich die Wehr auf zukünftige Aufgaben vor. Die Ausnahmegenehmigung sichert zudem, dass der Verband auch in den kommenden Jahren in seiner bewährten ehrenamtlichen Struktur arbeiten kann.






