Funke Mediengruppe gründet neues Team für digitale Expansion und Innovation
Nina LehmannFunke Mediengruppe gründet neues Team für digitale Expansion und Innovation
Die Funke Mediengruppe hat ein neues Redaktionsteam ins Leben gerufen, um ihre digitale Expansion voranzutreiben. Mit diesem Schritt will das Unternehmen die Strategie seiner regionalen Medienmarken vereinen, zu denen mehr als 40 Fernsehsender und zahlreiche Zeitungen gehören. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Beschleunigung des Wachstums bei digitalen Abonnements und der Erschließung eines breiteren Publikums.
Die neu gegründete Einheit mit dem Namen Redaktionsentwicklung wird Innovationen im Journalismus, in der Technologie und bei der Zielgruppenansprache steuern. Erste Tests finden in Nordrhein-Westfalen (NRW) und Hamburg statt, bevor die Konzepte auf andere Regionen ausgeweitet werden.
Das ressortübergreifende Team wird Aktivitäten in Bereichen wie Zielgruppenentwicklung, soziale Medien, Newsletter und künstliche Intelligenz bündeln. Die Umstrukturierung soll Entscheidungsprozesse beschleunigen und schnelle Tests neuer Formate ermöglichen. Erfolgreiche Ideen werden anschließend im gesamten Netzwerk der regionalen Funke-Medien skaliert.
Anne Krum, derzeit Chefredakteurin für digitale Entwicklung bei der WAZ und der Westdeutschen Post, wird die neue Einheit leiten. Cordula Schmitz, Chefredakteurin Digital des Hamburger Abendblatts, übernimmt die Stellung ihrer Stellvertreterin. Beide arbeiten eng mit Redakteur:innen und Technologieexpert:innen zusammen, um die digitalen Strategien weiterzuentwickeln.
In der ersten Innovationsphase liegt der Fokus auf NRW und Hamburg. Diese Regionen dienen als Entwicklungszentren, in denen standardisierte Vorlagen für redaktionelle, produktbezogene und technische Lösungen entstehen. Christoph Rüth, CEO der Regionalmedien bei Funke, betont die Bedeutung einer vertieften Nutzerbindung und der Gewinnung neuer Zielgruppen. Ziel ist es, aus den Pilotprojekten Modelle für die gesamte Gruppe zu machen.
Durch die Bündelung von Ressourcen strebt Funke eine effizientere Herangehensweise an digitalen Journalismus an. Das Unternehmen erwartet eine schnellere Einführung neuer Tools und Formate, um seine regionalen Marken in einem sich wandelnden Medienumfeld wettbewerbsfähig zu halten.
Die neue Struktur ermöglicht es Funke, Innovationen zügiger zu testen und einzuführen. Die standardisierten Prozesse aus NRW und Hamburg werden künftige Expansionen leiten. Die regionalen Medienmarken des Unternehmens verfügen nun über eine klarere Strategie, um digitale Abonnements auszubauen und ein größeres Publikum zu erreichen.






