Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter ROADPOL-Aktion
Nina LehmannGelsenkirchener Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter ROADPOL-Aktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligte sich im März 2026 an europaweiter Gurtkontrolle
Die Polizei Gelsenkirchen nahm im März 2026 an einer europaweiten Aktionswoche zur Überprüfung der Anschnallpflicht teil. Die vom ROADPOL-Netzwerk koordinierte Kampagne fand vom 9. bis zum 15. März statt. Im Fokus standen Kontrollen, ob Fahrerinnen und Fahrer sowie Mitfahrende ihre Sicherheitsgurte korrekt angelegt hatten.
Während der einwöchigen Aktion wurden 52 Verkehrsteilnehmende wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht angehalten. Einige hatten den Gurt gar nicht angelegt, andere trugen ihn falsch. Die Kontrollen fanden insbesondere in stark frequentierten Bereichen statt, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena und auf dem Flohmarkt an der Trabrennbahn.
Zudem stellten die Beamten fest, dass 29 Kinder nicht vorschriftsmäßig im Fahrzeug gesichert waren. Ziel der Kampagne war es, durch Kontrollen und Aufklärungsarbeit das Bewusstsein für die Bedeutung von Sicherheitsgurten zu schärfen.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Aktionen im Rahmen ihrer kontinuierlichen Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit. Die ROADPOL-Initiative vereint europäische Polizeibehörden, um durch abgestimmte Maßnahmen Risiken im Straßenverkehr zu verringern. Während lokale Ergebnisse – wie 46 Verstöße in Hagen und 52 in Nordrhein-Westfalen – gemeldet wurden, lagen keine bundesweiten Zahlen für Deutschland vor.
Die Aktion zeigte, dass die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten bei Erwachsenen wie bei Kindern weiterhin ein Problem darstellt. Die Polizei wird gezielte Kontrollen fortsetzen, um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Weitere Maßnahmen sind im Rahmen der langfristigen Sicherheitsstrategie des ROADPOL-Netzwerks geplant.






