Gewonnener BMW wird zum teuren Albtraum für Glücksrad-Sieger
Ein Mann, der bei Glücksrad einen BMW gewann, musste feststellen, dass der Preis mit unerwarteten Kosten verbunden war. Nach Steuern, Gebühren und Wertverlust schrumpfte der tatsächliche Wert des Autos dramatisch. Seine Enttäuschung wirft ein Schlaglicht auf ein weitverbreitetes Problem für Gewinner von Spielshows in den USA.
Der glückliche Sieger nahm einen BMW im Wert von 41.165 Dollar mit nach Hause. Noch bevor er das Fahrzeug überhaupt fahren konnte, musste er einen Scheck über 4.000 Dollar ausstellen, um die Händler-Umsatzsteuer und Zulassungsgebühren zu begleichen. Daraufhin besteuerte das Finanzamt den vollen Listenpreis des Wagens als Einkommen.
Er versuchte, das Auto an den ursprünglichen Händler zurückzuverkaufen, erhielt jedoch nur ein Angebot über 26.000 Dollar. Später fand er einen anderen Händler, der bereit war, 32.000 Dollar zu zahlen. Nach Abzug aller Kosten – Steuern, Gebühren und Wertverlust – belief sich der Netto-Wert des BMW am Ende auf etwa 16.000 Dollar.
Sein Fall ist kein Einzelfall. In den letzten fünf Jahren sahen sich Gewinner von US-Spielshows mit Steuer- und Gebührenbelastungen von 30 bis 50 Prozent auf Preise wie Autos konfrontiert. Die bundesweite Einkommensteuer kann bis zu 37 Prozent betragen, während staatliche Steuern – je nach Bundesland – zusätzlich 0 bis 13,3 Prozent ausmachen. Weitere Kosten wie Zulassung und Umsatzsteuer mindern den Wert der Gewinne zusätzlich.
Der Mann gab zu, dass er im Nachhinein lieber Bargeld erhalten hätte. Auch in Shows wie Gehen wir einen Deal ein? gab es ähnliche Fälle, in denen Gewinner von versteckten Ausgaben enttäuscht wurden.
Seine Geschichte zeigt, wie Spielshow-Preise oft weitaus teurer sind als erwartet. Zwischen Steuern, Gebühren und Wertverlust blieb vom ursprünglichen Wert des BMW nur ein Bruchteil übrig. Für viele Teilnehmer bleiben Bargeldgewinne daher die einfachere und praktikablere Wahl.