11 June 2026, 08:01

Grüne kämpfen gegen Rodung eines Münsterschen Mischwalds für Betriebsgelände

Streit um geplante Entwaldung in Münster: 'Ersatzpflanzungen' reichen nicht

Grüne kämpfen gegen Rodung eines Münsterschen Mischwalds für Betriebsgelände

Ein Bauunternehmen aus Münster plant eine Erweiterung seines Betriebsgeländes um 2,5 Hektar. Dafür soll ein Mischwald gerodet werden, zu dem auch alte Laubbäume und Douglasien gehören. Lokale Vertreter der Grünen haben Bedenken wegen der ökologischen Folgen des Vorhabens geäußert.

Der Wald dient derzeit als natürlicher Filter und reduziert die Staubbelastung für benachbarte Kasernen. Zudem spielt er eine wichtige Rolle im Klimaschutz und bietet der Bevölkerung Erholungsraum. Die Grünen argumentieren, dass ein vollständiger Ersatz des Waldes kaum möglich sei, da Aufforstung Jahrzehnte dauere und der Verlust von Mikroorganismen nicht rückgängig zu machen sei.

Die Partei hat die Ratsmitglieder aufgefordert, das Gelände vor einer Entscheidung zu besichtigen. Zudem wollen die Grünen eine Online-Petition auf OpenPetition starten, um öffentliche Unterstützung für den Erhalt des Waldes zu sammeln.

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Sollte die Erweiterung genehmigt werden, würde dies den Verlust des bestehenden Waldes bedeuten. Die Grünen setzen sich weiterhin für seinen Schutz ein und verweisen auf seinen ökologischen und freizeitlichen Wert. Mit der Petition soll der lokale Widerstand gegen die Rodungspläne gestärkt werden.

Quelle