Hamm plant 450 neue Wohngrundstücke südlich des Bahnhofs Westtünnen
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Ausweitung des Wohnraums im Gebiet südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Auf der EXPO REAL in München unterzeichneten Vertreter der Stadt eine Entwicklungsvereinbarung mit der NRW.URBAN, um erste Voruntersuchungen einzuleiten. Das Projekt zielt darauf ab, langfristig bis zu 450 Baugrundstücke für die lokale Bevölkerung zu schaffen.
Der in München abgeschlossene Vertrag überträgt der NRW.URBAN die Verantwortung für zentrale Vorbereitungsarbeiten. Dazu gehören Bodenwertgutachten, Bedarfsanalysen sowie Gespräche mit Grundstückseigentümern und weiteren Beteiligten. Die Stadt Hamm behält dabei während des gesamten Prozesses die volle Planungshohheit und trifft die finalen Entscheidungen.
Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über ein Darlehen der NRW.BANK, das über ein Treuhandkonto verwaltet wird. Sämtliche Erlöse aus dem späteren Verkauf der Grundstücke fließen direkt in den Haushalt der Stadt Hamm. Diese Mittel sollen weitere Investitionsmaßnahmen in der gesamten Kommune unterstützen.
Bürgermeister Marc Herter betonte, dass das Projekt vorrangig den lokalen Wohnbedarf decken solle. Die Initiative knüpft an die Erfolge des Programms "Kooperative Bodenordnung" an, das bereits in Hattingen, Wickede und Bochum positive Ergebnisse erzielt hat.
Südlich des Bahnhofs Westtünnen sollen in den kommenden Jahren 450 neue Wohngrundstücke entstehen. Während NRW.URBAN die Vorarbeiten leitet und die Stadt die Aufsicht behält, schreitet das Projekt mit einem klaren Finanzierungskonzept voran. Der weitere Fortschritt hängt von den Ergebnissen der ersten Untersuchungen und der Einbindung der Akteure ab.






