15 May 2026, 10:04

Handelsmarken boomen: Warum immer mehr Deutsche zum Sparregal greifen

Ein gut sortierter Gang eines Supermarkts mit verschiedenen Lebensmitteln, darunter Flaschen, Schachteln und andere Produkte, die auf Regalen mit sichtbaren Preisschildern präsentiert werden.

Handelsmarken boomen: Warum immer mehr Deutsche zum Sparregal greifen

Immer mehr Deutsche greifen zu Handelsmarken, da die Preise weiterhin eine der größten Sorgen darstellen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass mittlerweile die Hälfte aller Kundinnen und Kunden in Supermärkten und Drogerien zu diesen günstigeren Alternativen greift. Der Wandel spiegelt den wachsenden finanziellen Druck wider, unter dem Haushalte im ganzen Land stehen.

Im vergangenen Jahr sind Handelsmarken für viele zur ersten Wahl geworden. Aktuell kaufen 52 Prozent der Deutschen vorrangig diese Produkte – ein Anstieg gegenüber 43 Prozent im Jahr 2023. Besonders ausgeprägt ist der Trend bei einkommensschwachen Familien: 36 Prozent von ihnen setzen fast ausschließlich auf die preiswerten Eigenmarken.

Der Preis bleibt dabei der entscheidende Faktor bei Kaufentscheidungen – 60 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher achten stärker auf die Kosten als noch im Vorjahr. Qualität folgt mit 37 Prozent, während Nachhaltigkeitsaspekte für 30 Prozent eine Rolle spielen. Trotz der bereits starken Orientierung an günstigen Angeboten geben 14 Prozent der Kundschaft an, sie würden noch mehr Handelsmarken kaufen, wenn die Preise weiter sänken.

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Auch häufiges Einkaufen ist weit verbreitet: 55 Prozent der Deutschen besuchen Geschäfte mehrmals pro Woche. Für die Zukunft planen 73 Prozent, weiterhin auf Handelsmarken zu setzen, und weitere 13 Prozent wollen ihren Anteil sogar noch erhöhen.

Der Anstieg beim Kauf von Eigenmarken unterstreicht, wie stark die Preissensibilität das Konsumverhalten prägt. Da mehr als die Hälfte der Deutschen mittlerweile zu diesen Produkten greift, deutet der Trend auf einen nachhaltigen Wandel der Einkaufsgewohnheiten hin. Die Daten zeigen zudem eine zunehmende Abhängigkeit von günstigen Alternativen – insbesondere bei denen, die unter finanzieller Belastung leiden.

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