Herbstgefahren: Warum jetzt alle Verkehrsteilnehmer besonders aufpassen müssen
Niklas SchmitzHerbstgefahren: Warum jetzt alle Verkehrsteilnehmer besonders aufpassen müssen
Herbst bringt neue Herausforderungen für alle Verkehrsteilnehmer
Ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger – der Herbst stellt alle Verkehrsteilnehmer vor besondere Aufgaben. Nasses Laub, Nebel und kürzere Tageslichtstunden erfordern erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Behörden erinnern daran, das Verhalten an die jahreszeitlichen Veränderungen anzupassen.
Besonders tückisch sind in dieser Jahreszeit nasse und rutschige Fahrbahnen. Nasses Laub kann zu Aquaplaning führen, weshalb Autofahrer ihre Geschwindigkeit reduzieren und ausreichend Abstand zum Vordermann halten sollten. Auch bei Nebel ist Vorsicht geboten: Hier sind die richtige Beleuchtung und ein größerer Sicherheitsabstand entscheidend.
Im Herbst steigt zudem das Risiko von Wildunfällen, da Tiere in dieser Zeit besonders aktiv sind. Autofahrer sollten vor allem auf Landstraßen wachsam sein und bremsbereit bleiben, falls ein Tier plötzlich die Fahrbahn kreuzt.
Von Oktober bis Ostern besteht Winterreifenpflicht. Zugelassen sind Reifen mit dem Alpine-Symbol (Schneeflockensymbol mit Berg). Experten raten zum Wechsel auf Winterreifen, sobald die Temperaturen unter 7 °C fallen. Tests zeigen: Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h kommt ein Auto mit Winterreifen etwa zehn Meter früher zum Stehen als mit Sommerreifen.
Gute Sichtbarkeit ist für alle Verkehrsteilnehmer entscheidend. Autofahrer sollten darauf achten, dass ihre Beleuchtung einwandfrei funktioniert, während Radfahrer und Fußgänger durch reflektierende Kleidung und Beleuchtung für bessere Sichtbarkeit sorgen müssen.
Der Wechsel zu herbstlichen Bedingungen verlangt von allen Verkehrsteilnehmern besondere Umsicht. Die richtige Bereifung, angepasste Geschwindigkeiten und eine gute Sichtbarkeit helfen, Unfälle zu vermeiden. Die Behörden appellieren an alle, bei wechselhaftem Wetter besonders aufmerksam zu sein.






