25 June 2026, 12:02

IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Behörden in Solingen und Wuppertal

IHK kritisiert bürokratische 'Winterpause' im Solinger Rathaus als übertrieben

IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Behörden in Solingen und Wuppertal

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bergisches Land hat sich gegen verlängerte Schließzeiten in Solingen und Wuppertal ausgesprochen. Die örtlichen Behörden beider Städte haben eine vollständige „Winterpause“ bis zum 8. Januar verhängt und damit auch wesentliche Verwaltungsdienstleistungen eingestellt. Die IHK kritisiert, dass diese Maßnahme sowohl Unternehmen als auch Bürger unnötig belastet.

Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Region sich auf eine zweiwöchige Schließung wichtiger Ämter vorbereitet. Laut IHK sei diese ausgedehnte Pause weder für die Wirtschaft praktikabel noch für die Einwohner sinnvoll. Henner Pasch, Präsident der Kammer, und Geschäftsführer Michael Wenge betonten, dass kommunale Dienstleistungen auch während der Feiertage zugänglich bleiben müssten.

Die IHK bezeichnete die Regelung als „etwas überzogen“ und verwies darauf, dass die benachbarte Stadt Remscheid ihre Behörden wie gewohnt im neuen Jahr wieder öffnen werde. Die Organisation setzt sich für einheitliche Vorschriften im gesamten Bergischen Städtedreieck ein. Sie fordert, dass etwaige Energiesparmaßnahmen einen Ausgleich zwischen Effizienz und den Bedürfnissen von Wirtschaft und Bevölkerung finden müssen.

In einer anderen Meldung wurden Besitzer neuer Elektrofahrzeuge daran erinnert, ihre Fahrzeuge bis Ende 2022 anzumelden, um höhere staatliche Fördergelder zu erhalten.

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Die Forderung der IHK unterstreicht die Sorgen über Dienstleistungsausfälle während der Feiertage. Die Entscheidung von Solingen und Wuppertal betrifft Unternehmen und Bürger bis Anfang Januar. Die Kammer setzt sich weiterhin für abgestimmte und praxisnahe Lösungen in der gesamten Region ein.

Quelle