Industrieumsätze am Niederrhein brechen 2026 drastisch ein – nur Metallbranche wächst
Niklas SchmitzIndustrieumsätze am Niederrhein brechen 2026 drastisch ein – nur Metallbranche wächst
Industrieumsätze im Zentralen Niederrhein zu Beginn von 2026 unter Druck
Die Industrieumsätze in der Region Zentraler Niederrhein litten zu Beginn des Jahres 2026 unter deutlichen Rückgängen. Während die meisten Branchen starke Einbußen verzeichneten, entwickelte sich die Metallherstellung und -verarbeitung als einziger Sektor mit leichtem Wachstum. Insgesamt sank der Industrieumsatz der Region im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um fast ein Zehntel.
Besonders hart traf es die chemische Industrie, deren Umsätze um 17,0 Prozent einbrachen. Auch der Maschinenbau verzeichnete einen deutlichen Rückgang und verlor im selben Zeitraum 20,8 Prozent seiner Erlöse.
Die Lebensmittel- und Getränkebranche schrumpfte um 11,9 Prozent, während exportorientierte Unternehmen einen Rückgang von 11,0 Prozent meldeten. Die Inlandsumsätze in der Region gingen um 8,4 Prozent zurück und verstärkten damit den Abwärtstrend.
In ganz Nordrhein-Westfalen sanken die Industrieumsätze um 3,1 Prozent. Im Kreis Viersen betrug der Rückgang sogar 5,0 Prozent. Einziger Lichtblick blieb die Metallherstellung und -verarbeitung, die ein bescheidenes Umsatzplus von 1,0 Prozent verbuchen konnte.
Das erste Quartal 2026 brachte für die Industrie im Zentralen Niederrhein flächendeckende Rückgänge. Nur die Metallbranche entging den Verlusten und verzeichnete einen kleinen, aber bemerkenswerten Anstieg. Die gesamte Region bleibt weiterhin mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, da die Umsatzzahlen unter den Vorjahreswerten liegen.






