Jens Castrops WM-Träume trotz Roter Karte noch intakt – doch die Saison ist vorbei
Niklas SchmitzJens Castrops WM-Träume trotz Roter Karte noch intakt – doch die Saison ist vorbei
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop sieht seine Saison vorzeitig beendet – nach einer roten Karte. Der deutsch-koreanische Nationalspieler, der seit dem vergangenen Herbst fünf Länderspiele bestritten hat, muss nun eine Sperre hinnehmen, nur wenige Wochen vor der Bekanntgabe des WM-Kaders Koreas. Trotz seiner disziplinären Probleme gilt er weiterhin als heißer Kandidat für die Nominierung.
Castrop war am 25. Oktober in einem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München des Feldes verwiesen worden. Der Schiedsrichter zeigte ihm nach einem Foul an Bayerns Kumbedi die direkte Rote Karte – eine Entscheidung, die der Mittelfeldspieler später anfocht. Er argumentierte, dass sein Einsatz keine derart harte Strafe verdient habe.
Diese jüngste Platzverweisung ist sein erster direkter Feldverweis in dieser Saison, auch wenn er in 25 Liga-Einsätzen bereits elf gelbe Karten erhalten hat. Seine disziplinären Ausrutscher sorgen zwar für Schlagzeilen, überschatten aber nicht seine Chancen auf eine Berufung in die Nationalmannschaft.
Da Korea seinen WM-Kader am 16. Mai bekannt geben wird, bleibt Castrop zuversichtlich. Er sieht in der erzwungenen Pause sogar eine Gelegenheit, sich von anhaltenden Verletzungen zu erholen. Gleichzeitig betont er, dass er – falls nominiert – künftig solche Situationen vermeiden werde.
Aufgrund der Sperre verpasst Castrop die letzten Saisonspiele mit Mönchengladbach. Sein Fokus liegt nun auf der Nationalmannschaft, wo er als vielversprechender WM-Kandidat gehandelt wird. Sollte er es in den endgültigen Kader schaffen, könnten seine Erfahrung und körperliche Präsenz wertvolle Assets für das Team sein.






