18 April 2026, 02:03

Kölner Streit um Umbenennung von Spielplätzen eskaliert vor Ratsentscheid

Ein umzäunter Spielplatz in einem städtischen Platz mit Schildern an der Umzäunung, umgeben von Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden unter einem sichtbaren Himmel.

Kölner Streit um Umbenennung von Spielplätzen eskaliert vor Ratsentscheid

Kölner Plan, Spielplätze in "Spiel- und Aktivitätsflächen" umzubenennen, löst Diskussionen aus

Die Stadtverwaltung argumentiert, die Umbenennung mache die Flächen inklusiver – besonders für Jugendliche. Doch nicht alle unterstützen den Vorschlag.

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Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich nun eingeschaltet und die Maßnahme als unnötig bezeichnet. Die endgültige Entscheidung fällt im Stadtrat am 4. September.

Die Idee, die Schilder zu aktualisieren, wurde bereits vor zwei Jahren beschlossen. Damals stimmte der Jugendhilfeausschuss einstimmig für die Änderung. Die Verantwortlichen begründeten dies damit, dass der neue Name besser den Bedürfnissen älterer Kinder und Jugendlicher gerecht werde.

Trotz der damaligen Zustimmung wächst nun der Widerstand. Auch Kristof Kien, Redakteur unserer Website, gehört zu den Kritikern des Vorhabens. Selbst Bürgermeisterin Reker, die sonst Jugendprojekte fördert, positioniert sich dagegen. Ihrer Meinung nach ist die bisherige Bezeichnung Spielplatz völlig ausreichend.

Der Stadtrat muss den Streit nun schlichten. Die Abstimmung steht für die nächste Sitzung am 4. September an. Bis dahin bleiben die Schilder unverändert.

Falls der Rat der Umbenennung zustimmt, werden die Spielplätze in Köln schrittweise neue Beschilderungen erhalten. Ziel ist es, mehr Jugendliche zum Aufenthalt in den Flächen zu motivieren. Ohne breitere Unterstützung könnte der Plan jedoch noch scheitern.

Quelle