31 May 2026, 22:02

Kreis Unna kämpft mit Warnmarkierungen gegen gefährliche Geisterradler

POL-UN: Selm - Aktion gegen 'Geisterradler' - Deutliche Zeichen für mehr Verkehrssicherheit

Kreis Unna kämpft mit Warnmarkierungen gegen gefährliche Geisterradler

Kreis Unna startet neue Verkehrssicherheitskampagne gegen gefährliches Radfahren

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Der Kreis Unna hat eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit ins Leben gerufen, um das riskante Verhalten von Radfahrern zu bekämpfen. Die am Montag, dem 12. Mai 2025, gestartete Initiative konzentriert sich darauf, Unfälle zu verringern, die durch Falschfahrer auf Radwegen – umgangssprachlich auch „Geisterradler“ genannt – verursacht werden. Als Teil der Maßnahmen markierten Behörden an zwei besonders gefährdeten Kreisverkehren in Selm die Radwege deutlich sichtbar.

Die Aktion wurde von der Verkehrssicherheitskommission des Kreises Unna federführend organisiert, unterstützt von lokalen Behörden und der Polizei. Landrat Mario Löhr brachte die Warnmarkierungen persönlich an den ausgewählten Standorten an, darunter die Kreisverkehre an den Knotenpunkten Beifang / Botzlarstraße / B236 sowie Sandforter Weg / Ludgeristraße / B236.

An der Auftaktveranstaltung nahmen Vertreter der Kreispolizei Unna teil, darunter Polizeidirektorin Petra Hölsch und Polizeidirektorin Ina Sickmann. Auch Christoph Funke, Leiter der Verkehrsabteilung des Kreises, und Jan Schimmelpfennig von der Stadtverwaltung Selm waren vor Ort. Die Markierungen sollen Radfahrer für die Verkehrsregeln sensibilisieren und zu einem sichereren Verhalten anregen.

Ziel der Initiative ist es, langfristig die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer im gesamten Kreisgebiet zu verbessern. Durch die Kennzeichnung kritischer Bereiche hoffen die Verantwortlichen, die Unfallzahlen zu senken und ein sicheres Miteinander von Radfahrern und Autofahrern zu fördern.

Die Warnmarkierungen sind nun an zwei zentralen Kreisverkehren in Selm zu sehen. Das Projekt steht für die gemeinsame Anstrengung des Kreises Unna, der Stadt Selm und der örtlichen Polizei, unsichere Radfahrpraktiken einzudämmen. Weitere Beobachtungen sollen zeigen, wie wirksam die Maßnahmen zur Reduzierung der Unfallzahlen sind.

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