Kunst- und Kulturbudget 2027: Österreich spürt leichte Kürzungen nach harten Verhandlungen
Sebastian KönigKunst- und Kulturbudget 2027: Österreich spürt leichte Kürzungen nach harten Verhandlungen
Österreichs Kunst- und Kulturbereich sichert Budget nach zähen Verhandlungen
Nach harten Verhandlungen steht das Budget für Österreichs Kunst- und Kultursektor fest. Die Mittel werden 2027 um 3,3 Prozent gekürzt und belaufen sich dann auf insgesamt 181 Millionen Euro. Größere Einschnitte konnten zwar abgewendet werden, doch einige Bereiche müssen dennoch mit weniger auskommen.
Das Gesamtbudget für Kunst und Kultur beträgt 2027 damit 181 Millionen Euro – ein Rückgang um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch gelang es in den Verhandlungen, drastischere Kürzungen zu verhindern.
Die Bundesmuseen erhalten in den Jahren 2027 und 2028 jeweils 151,2 Millionen Euro. Das Museum für Volkskunde muss jedoch bei seinem Sanierungsetat einen Rückgang um 11,4 Millionen Euro hinnehmen. Auch die Mittel für den Denkmalschutz werden um eine Million Euro reduziert.
Das Österreichische Filminstitut verfügt für denselben Zweijahreszeitraum über ein Budget von 37 Millionen Euro. Das Förderprogramm FISAplus bleibt auf dem bisherigen Niveau. Die Bundestheater erhalten weiterhin eine Grundförderung von 204,2 Millionen Euro für die kommenden zwei Jahre.
Unterdessen feierte das Burgtheater kürzlich die Premiere von Haut um Haut unter der Regie von Stefan Bachmann.
Die Budgetanpassungen treten 2027 in Kraft. Bundesmuseen, Denkmalschutzprojekte und einige Kultureinrichtungen müssen mit geringeren Mitteln auskommen. Wichtige Programme wie FISAplus und die Bundestheater behalten jedoch ihre bisherige finanzielle Unterstützung.






