Landmaschinen-Händler in Nordwestdeutschland wechseln von Deutz-Fahr zu CNH
Sebastian KönigLandmaschinen-Händler in Nordwestdeutschland wechseln von Deutz-Fahr zu CNH
Tiefgreifende Veränderungen im Agrarmaschinen-Vertrieb in Nordwestdeutschland
Im Vertrieb von Landmaschinen in Nordwestdeutschland zeichnen sich bedeutende Verschiebungen ab. Die beiden etablierten Händler Lankhorst und Lankhorst Nord steigen von Deutz-Fahr auf die Marken des CNH-Konzerns um. Der Schritt markiert einen einschneidenden Wandel für Landwirte und Zulieferer in der Region.
Der Übergang umfasst neue Partnerschaften und laufende Verhandlungen, doch einige Fragen zur künftigen Struktur der Vertriebs- und Servicenetze bleiben vorerst unbeantwortet.
Lankhorst und Lankhorst Nord haben ihre langjährige Zusammenarbeit mit Deutz-Fahr beendet. Künftig werden sie die Marken Case IH, Steyr und New Holland unter dem Dach von CNH vertreiben. Trotz des Wechsels bleiben beide Händler weiterhin für Wartung und Service von Deutz-Fahr-Maschinen zuständig.
Das Unternehmen Engbers Söhne hat mit Lankhorst eine langfristige Vereinbarung zur Verteilung von CNH-Produkten geschlossen. Diese Kooperation festigt ihre Marktposition. Gleichzeitig hat CNH dem Händler ABC Bruns die exklusiven Vertriebsrechte für New Holland entzogen – der bestehende Vertrag bleibt jedoch noch für weitere 12 Monate gültig.
Auch andere traditionsreiche Händler wie Mager & Wedemeyer, Kotte Landtechnik und Agrartechnik Altenberge sind von der Umstrukturierung betroffen. Alle beteiligten Unternehmen haben zugesichert, während der Übergangsphase Vertrieb, Service und Ersatzteilversorgung aufrechtzuerhalten.
Wie sich der CNH-Vertrieb in Nordwestdeutschland langfristig entwickeln wird, ist noch unklar. Verhandlungen laufen noch, und offizielle Pläne für die Region wurden bisher nicht vorgestellt. Auch Deutz-Fahr hat noch nicht bekannt gegeben, wie das Unternehmen seinen eigenen Vertrieb künftig gestalten wird.
Landwirte und Zulieferer müssen sich auf die Marktveränderungen einstellen. Die langfristigen Auswirkungen auf Handels- und Servicestrukturen sind noch nicht absehbar; weitere Updates werden in den kommenden Monaten erwartet.
Die Umbrüche bringen zwar neue Partnerschaften mit sich, sorgen aber auch für Unsicherheit bei Händlern und Kunden. Lankhorst und Lankhorst Nord werden künftig als exklusive CNH-Premiumhändler (A-Level) agieren, bleiben jedoch weiterhin für Deutz-Fahr-Geräte zuständig. Weitere Details zu den Vertriebsstrategien und regionalen Folgen werden folgen, sobald die Verhandlungen Fortschritte machen.
Historical context reveals CNH's pattern of dealer frustration
New analysis shows CNH Industrial's 2023-2024 restructuring of EMEA sales caused similar dealer chaos. Key findings include:
- Past consolidation of Case IH, New Holland, and Steyr under single dealers led to widespread dealer frustration
- German distributors described the earlier move as a 'desaster' with unmanageable workloads
- Current Northwest Germany changes follow the same pattern of merging brand responsibilities





