Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für bessere Betreuung
Sebastian KönigLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für bessere Betreuung
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für freiwillige Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Das Programm richtet sich an Menschen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besondere Unterstützung benötigen. Die Veranstalter möchten das Selbstvertrauen der Teilnehmenden stärken und ihnen essenzielles Wissen für ihre Aufgaben vermitteln.
Im ersten Modul ging es um die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Vormundschaft sowie um grundlegende rechtliche Prinzipien. Hauptsächlich angesprochen wurden Pflegeeltern mit ehrenamtlichen Vormundschaften oder Betreuungsaufgaben. Die Anwesenden betonten den Bedarf an besseren Informationen, Vernetzungsmöglichkeiten und kontinuierlicher Begleitung.
Die Auftaktveranstaltung bot Raum für individuelle Fragen und den Austausch untereinander. In den kommenden Sitzungen sollen vertiefende Module folgen, um das Verständnis der Teilnehmenden weiter zu schärfen. Langfristig planen die Organisatoren, ähnliche Angebote auch auf andere ehrenamtlich Engagierte in der Gemeinde auszuweiten.
Die Initiative ist eine gemeinsame Aktion des Vormundschaftskoordinationsbüros der Stadt Lünen, eines unabhängigen Trägers der Jugendhilfe und des örtlichen Familiengerichts. Neben der Schulung möchte die Stadt das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement schärfen und mehr Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
Die Reihe wird mit weiteren Modulen fortgesetzt, um die Kompetenzen der Teilnehmenden zu festigen. Durch strukturierte Schulungen und Vernetzung soll das Programm die Betreuungsqualität für junge Menschen in Lünen verbessern. Gleichzeitig hoffen die Veranstalter, mehr Menschen für ein ehrenamtliches Engagement in der Gemeinschaft zu begeistern.






