Nowruz-Fest in Jekaterinburg feiert kulturelle Vielfalt und Einheit
Niklas SchmitzNowruz-Fest in Jekaterinburg feiert kulturelle Vielfalt und Einheit
Ein farbenfrohes Nowruz-Fest fand am Wochenende in Jekaterinburg statt
In Jekaterinburg wurde am vergangenen Wochenende ein lebendiges Nowruz-Fest gefeiert. Der internationale Festival-Marathon im Einkaufszentrum Veer Mall vereinte 42 Künstlergruppen, die mit ihren Darbietungen den Frühling, das Licht und die Einheit würdigten. Veranstaltet vom Haus der Völker des Urals, stand die Feier zugleich im Zeichen des Jahres der Einheit der Völker Russlands.
Eröffnet wurde das Festival vom Generalkonsulat der Republik Kasachstan in Jekaterinburg. Scharnas Mamutbekow, kasachischer Generalkonsul, erläuterte in seiner Eröffnungsrede die kulturelle Bedeutung von Nowruz. Er betonte, dass das Fest nicht nur ein Symbol für Erneuerung sei, sondern auch den Beginn des neuen Wirtschaftsjahres für nomadische Gemeinschaften markiere.
Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte des kasachischen Tanzensembles Esma und der Gesangsgruppe Zlato, die mit traditioneller Musik und Tanz das Publikum begeisterten. Als Ehrengast begrüßte Roman Krawtschenko, Leiter des Stadtbezirks Ordschonikidsewski, die Besucher mit herzlichen Wünschen zum Frühlingsbeginn.
Im Inneren der Mall war eine traditionelle Steppen-Jurte aufgebaut, die den Besuchern einen Einblick in das nomadische Alltagsleben ermöglichte. Die Ausstellung zeigte kulturelle Artefakte, Handwerkskunst und alte Bräuche. Bereits früher in der Woche hatte die Region Swerdlowsk zudem das Fest der tatarischen Gastfreundschaft und Küche veranstaltet – ein weiterer Beitrag zum kulturellen Austausch.
Den Abschluss bildete ein großes Konzert unter dem Titel Nowruz 2026, das volkstümliche und moderne Darbietungen vereinte. Die Veranstaltung stärkte die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften und feierte die gemeinsamen Traditionen.
Das Festival in der Veer Mall unterstrich das reiche Erbe von Nowruz und seine Rolle als Brücke zwischen Kulturen. Mit Aufführungen, Ausstellungen und Reden lenkte es den Blick auf die Traditionen nomadischer Völker. Sowohl Veranstalter als auch Gäste sahen in der Feier einen wichtigen Schritt hin zu mehr Einheit in der Region.






