03 April 2026, 00:45

NRW-Minister steigen aus E-Autos aus – warum Diesel wieder gefragt ist

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen aus E-Autos aus – warum Diesel wieder gefragt ist

NRW-Regierung passt Dienstwagen an – einige Minister steigen aus E-Autos aus

Die Minister der nordrhein-westfälischen Landesregierung stellen ihre Dienstwagen um, wobei einige sich von Elektrofahrzeugen abwenden. Finanzminister Marcus Optendrenk hat kürzlich seinen elektrischen BMW i7 gegen einen Diesel-Audi A8 getauscht – mit Verweis auf praktische Gründe. Auch andere Kabinettsmitglieder haben Änderungen vorgenommen, doch sieben setzen weiterhin auf rein elektrische oder hybride Modelle.

Optendrenks Wechsel erfolgte, nachdem er mit der Reichweite des BMW i7 auf langen Fahrten Probleme hatte. Sein neues Dienstfahrzeug ist nun ein Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Dieselmotor. Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus ähnlichen Gründen ebenfalls zu einem Diesel-Pkw zurückgekehrt.

In den kommenden Monaten laufen mehrere Leasingverträge für Ministerfahrzeuge aus. Während die meisten Neubestellungen auf Elektro- oder Hybridmodelle entfallen, hat sich mindestens ein Minister erneut für einen Diesel entschieden. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen weiterhin gepanzerte Limousinen, die es bisher weder als E-Auto noch als Hybrid gibt.

Die Landesregierung bestätigt, dass derzeit sieben Minister entweder voll-elektrische oder hybride Dienstwagen fahren. Dazu zählen Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen. Welche Modelle genau im Einsatz sind und wie sich die Aufteilung zwischen Elektro- und Hybridfahrzeugen gestaltet, wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Die Anpassungen bei den Dienstwagen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen bei Reichweite und Verfügbarkeit von Elektroautos wider. Minister, die auf gepanzerte Fahrzeuge oder Langstrecken angewiesen sind, setzen weiterhin auf Verbrenner. Die aktuelle Liste der Regierung zeigt ein Gemisch aus Antriebsarten – mit Diesel neben einer wachsenden Zahl an Elektro- und Hybridfahrzeugen.

AKTUALISIERUNG

Green ministers defy practicality to order new E-cars

While CDU ministers return to diesel, Green officials prioritise ideology. Three ministers have already secured new electric vehicles:

  • Mona Neubaur (Wirtschaftsministerin) ordered a replacement EV.
  • Verena Schäffer (Flüchtlingsministerin) confirmed new electric car plans.
  • Benjamin Limbach (Justizminister) will retain electric fleet choice. This contrasts with CDU leaders like Optendrenk, who switched to diesel after practical challenges with EV range.