NRW rettet Solinger Sprach-Kitas nach Ende der Bundesförderung
Nordrhein-Westfalen springt ein, um seine Sprach-Kitas zu retten, nachdem die Bundesförderung ausgelaufen ist. Das Land wird nun die sieben Einrichtungen in Solingen für den Rest des Jahres 2023 weiter unterstützen. Fast ein Drittel der Kita-Kinder in der Region stammt aus Familien, in denen Deutsch nicht die erste Sprache ist.
Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ war 2016 gestartet worden, um frühkindliche Sprachförderung zu stärken. Im Fokus standen dabei Einrichtungen mit vielen Kindern, die besondere Unterstützung benötigen. Die Förderung endete offiziell am 30. Juni 2023 nach einer sechsmonatigen Übergangsphase.
Die schwarz-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen hat nun die Verantwortung übernommen. Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember übernimmt das Land die Finanzierung der sieben Solinger Sprach-Kitas. Jede Einrichtung behält ihre zusätzliche halbe Fachkraftstelle für Sprachförderung. Landesweit können so über 1.300 Sprach-Kitas ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzen.
Die neue Förderung sichert die gezielte Sprachförderung für die betroffenen Kinder. Kinder aus Familien, in denen nicht Deutsch gesprochen wird, erhalten weiterhin die nötige Unterstützung. Mit dieser Entscheidung des Landes ist das Programm für die zweite Jahreshälfte gerettet.
