"Ohligs City Ring": Mehr ÖPNV und Barrierefreiheit – doch 35 Parkplätze fallen weg
Sebastian König"Ohligs City Ring": Mehr ÖPNV und Barrierefreiheit – doch 35 Parkplätze fallen weg
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundlichen Verkehr fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Zudem strebt es eine bessere Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs an. Allerdings fallen im Rahmen der Pläne insgesamt 35 Parkplätze weg – allein 28 davon in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße.
Die Stadt begründet die Änderungen vor allem mit Sicherheitsaspekten. Ziel ist es, Konflikte zwischen parkenden Autos und Bussen zu verringern. Zu den Maßnahmen gehört auch der Ausbau barrierefreier Bushaltestellen, um den ÖPNV attraktiver zu gestalten.
Aktuell wird eine Einbahnregelung im Bereich Rennpatt geprüft. Diese soll den Verkehrsfluss optimieren und den Busbetrieb effizienter machen. Weitere Ziele sind bessere Busanbindungen, voll barrierefreie Haltestellen und eine erhöhte Verkehrssicherheit.
Um einen Teil der Verluste auszugleichen, plant die Stadt, eine ehemalige Schulbus-Ladezone am Rennpatt in eine Parkfläche umzuwandeln. Dadurch entstehen acht neue Stellplätze. Dennoch bleibt unklar, wo die übrigen entfallenen Parkplätze ersetzt werden könnten.
Das Projekt setzt auf seine verkehrspolitischen Ziele – auf Kosten der Parkkapazitäten. Die politische Debatte muss nun abwägen, ob der Nutzen die Nachteile überwiegt. Gleichzeitig gilt es, Alternativen für die betroffenen Autofahrer zu finden.






