30 May 2026, 20:02

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"

Olivia Rodrigos jüngste Albumkampagne hat eine hitzige Debatte über ihre Modeentscheidungen ausgelöst. Die 21-jährige Sängerin sieht sich Kritik ausgesetzt, weil sie Babydoll-Kleider trägt – einige werfen ihr vor, kindliche Motive zu sexualisieren. Nun hat sie gegen den Gegenwind zurückgekontert und die Vorwürfe in einem aktuellen Interview als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnet.

Ihr drittes Studioalbum You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni. Es enthält erfolgreiche Singles wie Drop Dead und The Cure, die bereits mit ihren provokanten Visuals Aufsehen erregt haben.

Der Streit begann mit Rodrigos Musikvideo zu Drop Dead, in dem sie ein verspieltes Babydoll-Kleid im Schloss Versailles trug. Kritiker argumentierten, das Outfit verwische die Grenze zwischen kindlicher Unschuld und erwachsener Sexualität. Die Diskussion verschärfte sich am 8. Mai, als sie in Barcelona in einem ähnlichen Kleid auftrat und die Debatte im Netz weiter anheizte.

Rodrigo verteidigt ihren Stil und beruft sich dabei auf feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love als prägende Vorbilder. In einem Podcast-Interview wies sie die Kritik als fehlgeleitet zurück und erklärte, sie spiegle eine Kultur wider, die Mädchen schnell für männliche Begierden verantwortlich mache. Sie ging noch weiter und deutete an, der Gegenwind offenbare tiefere gesellschaftliche Probleme im Umgang mit der Verharmlosung von Pädophilie.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Trotz der Kontroverse zeigt sich die Sängerin unbeeindruckt. Ihre ersten Album-Singles stürmten bereits die Charts, und Fans stehen hinter ihren künstlerischen Entscheidungen. Der Babydoll-Look, betont sie, sei eine bewusste Hommage an die Riot-Grrrl-Mode – eine Bewegung, die für Rebellion und feministische Botschaften steht.

You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni, während die Vorab-Singles bereits Wellen schlagen. Die Diskussion um ihre Babydoll-Kleider ebbt nicht ab, doch Rodrigo macht klar: Sie wird nicht nachgeben. Stattdessen nutzt sie die Debatte, um auf größere Fragen aufmerksam zu machen – etwa darauf, wie die Gesellschaft Frauenkörper und Modeentscheidungen kontrolliert.

Quelle