Paderborner Startup acto sichert sich 3,7 Millionen Euro für KI-gestützte Vertriebslösungen
Sebastian KönigPaderborner Startup acto sichert sich 3,7 Millionen Euro für KI-gestützte Vertriebslösungen
acto, ein in Paderborn ansässiger Anbieter von Decision-Intelligence-Lösungen für B2B-Vertriebsteams, hat 3,7 Millionen Euro in einer Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Investitionsrunde wurde von 468 Capital und Cusp Capital angeführt, mit Beteiligung weiterer Investoren. Das Unternehmen unterstützt Vertriebsverantwortliche dabei, komplexe Datenherausforderungen mit seiner SaaS-Plattform zu bewältigen.
Gegründet von Pascal Salmen und Andre Stollhans, bietet acto eine Plattform mit KI-gestützten Erkenntnissen, Automatisierungsfunktionen für Angebote und E-Mails sowie Tools zur Umsatzoptimierung. Die Lösung lässt sich in ERP-Systeme und bestehende Technologien integrieren, um Cross-Selling und andere Geschäftsprozesse zu unterstützen. Die frischen Mittel sollen das Wachstum beschleunigen sowie die Produktentwicklung und die Erweiterung des Teams vorantreiben.
acto plant, sein Scoring-Modell und die Priorisierung von Erkenntnissen zu verbessern, indem Kundendaten mit öffentlich zugänglichen Informationen aus dem Web kombiniert werden. Zudem will das Unternehmen sein Angebot auf Bereiche wie Einkauf und Logistik ausweiten. Zu den Investoren der Runde zählen adesso ventures, another.vc sowie die Business Angels Benedikt Franke und Niklas Hellemann.
468 Capital, eine auf Technologie spezialisierte Investmentfirma mit Standorten in Berlin und San Francisco, konzentriert sich auf globale Gründer. Cusp Capital, eine europäische Risikokapitalgesellschaft, hat in den letzten 15 Jahren über 600 Millionen Euro in frühe Software- und Technologieunternehmen investiert.
Die Seed-Finanzierung in Höhe von 3,7 Millionen Euro ermöglicht es acto, seine Aktivitäten auszubauen und die Technologie weiterzuentwickeln. Das Unternehmen wird die Mittel nutzen, um neue Kunden zu gewinnen und das Team zu vergrößern. Diese Investition markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg, die Interaktion mit B2B-Vertriebsdaten grundlegend zu verändern.






