Peters-Messer-Stipendium fördert erste Künstlerin in Viersen mit Wohn- und Arbeitsraum
Sebastian KönigPeters-Messer-Stipendium fördert erste Künstlerin in Viersen mit Wohn- und Arbeitsraum
Das neu gegründete Peters-Messer-Stipendium verleiht erste Förderung an Künstlerin Fedele Maura Friede
Das von der Stadt Viersen ins Leben gerufene Programm unterstützt junge Talente, die sich vor allem mit papierbasierter Kunst beschäftigen. Die 1997 geborene Friede erhält nun finanzielle Mittel sowie einen eigenen Wohn- und Arbeitsraum, um ihre künstlerische Arbeit voranzutreiben.
Das Peters-Messer-Stipendium wurde offiziell am 3. Juli 2024 gegründet und widmet sich der Förderung aufstrebender Künstlerinnen und Künstler. Eine Jury entschied sich einstimmig für Fedele Maura Friede und würdigte damit ihr Potenzial in diesem Bereich. Seit dem 1. August 2024 erhält sie neben der finanziellen Unterstützung zusätzlich Förderung durch das Grenzland-Stipendienprogramm.
Die in Holzminden geborene Friede verbrachte ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe, bevor sie von 2016 bis 2018 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studierte. Die Stadt Viersen hat für sie eine renovierte Wohnung im historischen Süchtelner Weberhaus vorbereitet – einst Wohnsitz des Hausmeisters des Gebäudes. Bei ihrem Empfang stellte Bürgermeisterin Sabine Anemüller Friede offiziell der örtlichen Gemeinschaft vor.
In der frisch sanierten Wohnung wird Friede künftig leben und ihre künstlerische Praxis weiterentwickeln. Das Stipendium bietet ihr nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch einen eigenen Arbeitsraum, sodass sie sich ganz auf ihre Projekte konzentrieren kann. Ihre Auswahl markiert den Beginn des Engagements des Peters-Messer-Stipendiums für die Förderung junger Talente in Viersen.






