Photovoltaikanlage am Walder Stadtsaal: Antrag bleibt in der Schwebe
Antrag auf Photovoltaikanlage am Hauptdach des Walder Stadtsaals bleibt unentschieden
Die Entscheidung über den Antrag zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Hauptdach des Walder Stadtsaals steht weiterhin aus. Nach Angaben der Behörden fehlen noch Unterlagen und Details, die für eine abschließende Bewilligung erforderlich wären. Zudem bestehe Unklarheit darüber, ob das Dach überhaupt für die Nutzung von Solarenergie geeignet sei.
Die Solarpflicht für Denkmäler in Nordrhein-Westfalen verlangt eine präzise Projektbeschreibung. Diese muss Angaben zum Anlagentyp, zur Größe sowie zum genauen Standort enthalten. Antragsteller müssen zudem darlegen, warum alternative Flächen nicht in Betracht gezogen werden.
Rund 300 Quadratmeter Nebendachflächen gelten als potenziell für Solarmodule geeignet. Das Hauptdach des Stadtsaals wird hingegen nur als bedingt tauglich eingestuft. Eigentümer werden aufgefordert, vorab die wirtschaftliche Machbarkeit zu prüfen.
Die Untere Denkmalbehörde rät zu einer frühzeitigen Kontaktaufnahme, um das Verfahren zu beschleunigen. Unvollständige Anträge seien ein häufiges Problem und führten oft zu Verzögerungen. Im vergangenen Jahr hatte Solingen zehn Genehmigungen für Solaranlagen an Denkmälern erteilt – weitere werden erwartet.
Eine Entscheidung über den Antrag für den Stadtsaal kann erst getroffen werden, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Der Eigentümer muss die vollständige Dokumentation einreichen und die Wahl des Standorts begründen. Die Behörden rechnen mit weiteren Prüfungen, um die Machbarkeit des Projekts abschließend zu klären.
